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Registrierungsdatum: 11. Oktober 2003

Beiträge: 3 270

1

Sonntag, 11. März 2007, 07:09

[Biografie] - Trigger - Schweighoffer, Nathalie - Ich war 12

Schweighoffer, Nathalie
Ich war 12

Verlag: Lübbe
ISBN: 3404771176
Seiten: 299 Seiten
Erscheinungsjahr: 2006 (Deutschland)
Preis: 4,99 €


Inhalt: Sie war gut in der Schule, half ihm immer in seinem Büro, schrieb die Rechnungen für ihn, sie konnte sogar die Mehrwertsteuer ausrechnen! Doch irgendwann nahm ihr Vater sie dann nicht nur zum Rechnungen schreiben mit in sein Büro, sondern wegen andere Dinge. Natahlie war 12, als ihr Vater sie anfing anzufassen. Es blieb aber nicht nur beim anfassen, sondern es ging viel weiter. Er verprügelte sie mit seinem Ledergürtel - den er von ihr zum Vatertag geschenkt bekommen hat - eine unheimliche Demütigung von ihm. Er gab Ihr Drogen, zwang sie Dinge zu tun, die sie nicht wollte. Sie schwieg, aus Schutz für ihre Mutter und ihre Geschwister erdrug sie das Ganze. Irgendwann war es dann soweit, dass ihre Regelblutung nicht kam und sie war schwanger, von ihrem Vater und es wurde nur noch schlimmer für sie.

Fazit: Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich oben den Inhalt verfassen soll, das ist teilweise zuviel. Nathalie ist heute 19/20 und spricht darüber bzw. schreibt und es zeugt von großen Mut, dies so in die Öffentlichkeit rauszutragen. Ich hab das Buch regelrecht verschlungen, ich woltle wissen, was noch kam, ob es noch schlimmer kommen kann - und das tat es von Seite zu Seite! Doch am erschreckendsten und schlimmsten fand ich das Ende und kann es heute noch nicht fassen. Wenn Ihr stark dazu seid, sowas zu lesen, lest es, erzählt es weiter und zeigt den Leuten, wie grausam es sein kann, ein Kind zu sein..

Sterne: 10 von 10

Dys
Liebe ist wie der Wind - Man kann sie nicht sehen, aber fühlen!
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Ira

Halbkind

Registrierungsdatum: 28. Februar 2005

Beiträge: 2 345

Geschlecht: Weiblich

2

Sonntag, 11. März 2007, 11:45

Wahnsinnsbuch, hab ich vor Jahren mal gelesen und kann's mittlerweile nicht mehr in die Hand nehmen, weil es so übel ist. Sehr lebendig geschrieben, nichts für schwache Nerven!
Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, -
denn er muss meine einsame Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten -
seit mein Engel mich nicht mehr bewacht.

(Rilke, Engelslieder)
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Registrierungsdatum: 8. Februar 2006

Beiträge: 566

Geschlecht: Weiblich

3

Sonntag, 11. März 2007, 18:12

Ich kann das nicht lesen:(
Soziologie der Philosophie ist
Philosophie der Philosophie.

Tempora mutantur et nos mutamur in illis.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tritesse« (11. März 2007, 18:13)

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