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Kassandra

Barbie-Grufti

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 10 901

Geschlecht: Weiblich

1

Sonntag, 3. Dezember 2006, 13:45

[Erzählung]Kafka: Die Verwandlung

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.

Dieser erste Satz einer Erzählung Kafkas gehört vor allem in der Gothic-Szene zu den bekanntesten ersten Sätzen der deutschen Literatur.
Die Verwandlung handelt von dem Handelsvertreter Gregor Samsa, der sich in einen riesigen Käfer verwandelt. Der Text handelt von Familienbanden, Selbstfindung und dem Tod. Kafkas grandioser Schreibstil verwandelt dieses skurile Werk in eines der absolut lesenswertesten Stücke deutscher Literatur - und das nicht nur für Samsas Traum-Fans.

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
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der Schütze

Der Pilger

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 4 911

2

Sonntag, 3. Dezember 2006, 14:21

Sei gegrüßt.

Das finde ich aber toll, dass du dieses Werk hier vorstellst.
Ich mochte diese Erzählung nicht. Das liegt allerdings an Kafkas außergewöhnlichem Schreibstil (oder daran, dass wir in der Schule nicht mehr davon loskamen). Davon abgesehen halte ich dieses Buch ebenso für ein unumgängliches Stück dt.-sprachiger Literatur.
der Schütze
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ShadowCat

Diva mit Krallen

Registrierungsdatum: 1. Februar 2006

Beiträge: 635

Geschlecht: Weiblich

3

Sonntag, 3. Dezember 2006, 17:04

ich lese gerne mal ein bißchen kafka.


aber das hatte ich noch nicht vor augen, werde es aber schleunigst mal nachholen.
Lieben heißt nicht, sich in die Augen zu sehen,
sondern gemeinsam in die gleiche Richtung zu blicken.

(A. de Saint-Exupéry 1900-1944)
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Ira

Halbkind

Registrierungsdatum: 28. Februar 2005

Beiträge: 2 345

Geschlecht: Weiblich

4

Sonntag, 3. Dezember 2006, 18:03

Ein großartiges Stück Literatur...und sehr abgefahren dazu... *freu*
Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, -
denn er muss meine einsame Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten -
seit mein Engel mich nicht mehr bewacht.

(Rilke, Engelslieder)
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Registrierungsdatum: 27. September 2003

Beiträge: 1 042

Geschlecht: Weiblich

5

Montag, 4. Dezember 2006, 09:23

hm,wir haben das sehr ausführlich in der schule gemacht.
das hat es mit ein wenig versaut,denk ich.zumindest vorerst.
aber kafka an sich mag ich sehr gern.
"Es gibt ja nur Gescheitertes. Indem wir wenigstens den Willen zum Scheitern haben, kommen wir vorwärts und wir müssen in jeder Sache und in allem und jedem immer wieder wenigstens den Willen zum Scheitern haben, wenn wir nicht schon sehr früh zugrundegehen wollen, was tatsächlich nicht die Absicht sein kann, mit welcher wir da sind."

(Thomas Bernhard)
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