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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

1

Dienstag, 10. Mai 2005, 21:29

zwischen tod und ewig leben...

...muss es etwas drittes geben.
subway to sally, veitstanz.

diese zeile geht mir schon lange nach, und damit die frage, ob das stimmt. gibt es ein mittelding zwischen tod und leben? oder kann es wirklich sein, dass es fast überall auch grautöne gibt, aber in diesem speziellen fall wirklich nur schwarz und weiss - entweder tod oder leben?
klar, wir sehen immer nur das eine oder das andere. aber heisst das, dass es dann auch nur diese beiden seiten gibt?

ich bin noch zu keiner antwort gekommen. ich tendiere fast dazu, dass es wirklich ein mittelding gibt, aber wie das aussehen könnte, lässt mich jedesmal in dem gedanken scheitern. so weit scheint meine vorstellungskraft (noch) nicht zu reichen.
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rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

2

Dienstag, 10. Mai 2005, 22:42

ich hatte letzttes erst wieder so ein erlebnis wo ich dachte ein schatten würde neben mir stehen.
sind das dann die seelen die noch was zu erledigen haben, und die nicht tot sind sondern in eine art zwischenkosmos eingehen bis sie ihre aufgabe vollendet haben?
ich denke schon das man das so sehen könnte. natürlich fehlt der letzte beweis für sowas.
vom gefühl her mag ich es dennoch so beurteilen
ungreifbarer non-rationalist
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diabolos

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 22. November 2004

Beiträge: 359

Geschlecht: Männlich

3

Mittwoch, 11. Mai 2005, 09:29

Es gibt doch Geister, zumindest gibt es Berichte darüber. Dieses Dritte ist meiner Meinung nach so eine Art Vorraum zu Himmel oder Hölle. In dieser Zwischendimension sind vielleicht die unruhigen Seelen von Selbstmördern und anderen Toten die keine Ruhe finden und noch eine Aufgabe offen hat.
Dies ist meine Meinung und auch das einzige was mir logisch erscheint.
[GLOW=crimson]Faber est suae quisque fortunae[/GLOW]

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Lullaby

Profi

Registrierungsdatum: 24. August 2004

Beiträge: 756

4

Mittwoch, 11. Mai 2005, 09:51

hmm.. letztens hab ich mit meinem freund über etwas ähnliches geredet und da wir nicht an den quatsch (sry, in meinen augen ist es eben quatsch) von himmel und hölle glauben, haben wir uns das anders erklärt..
also, wenn man lebt nimmt man aktiv am leben teil, wenn man tot ist, nimmt man garnicht mehr am leben teil.. deswegen müsste es eine stufe geben, wo man eine "passive" rolle spielt.. und das ist wenn man zwar gestorben, aber noch nicht von allen vergessen worden ist. also wenn andere noch über einen nachdenken, wie man war, wenn sie noch trauern oder den toten noch im herzen tragen.. das wäre für mich auch die "weiterlebende seele", weil man irgendwie noch da ist und nur nicht mehr handeln kann.. so, ich hoffe das hat jemand vertanden *g*
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Webpoet

Profi

Registrierungsdatum: 8. März 2004

Beiträge: 1 441

Geschlecht: Männlich

5

Mittwoch, 11. Mai 2005, 09:55

*g* an die Textzeile hab ich auch als erstes denken müssen als ich den Threadtitel las.

Und ich denke schon dass es etwas zwische Tod und Leben gibt. Auch wenn die meisten es nicht mit ihren Sinnen zu erfassen vermögen. Ob jetzt alle Seelen dort noch etwas zu erledigen haben oder sich auch manche nur nicht richtig vom Leben zu lösen vermögen oder sich auch aus irgendwelchen Gründen entscheiden in dieser Zwischenwelt zu bleiben ist dabei eigentlich nicht wichtig.
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

6

Mittwoch, 11. Mai 2005, 10:19

dennoch läuft es ja immer auf einen tod heraus, oder nicht?

die idee mit den geistern ist gut, vielleicht gibt es wesen, die körperlos existieren (und damit biologisch gesehen nicht leben, weil kein stoffwechsel vorhanden ist), aber nicht wirklich sterben können, weil ja kein körper da ist, den man zerstören könnte.
*grübel*
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Afelia

Fortgeschrittene

Registrierungsdatum: 2. November 2004

Beiträge: 272

Geschlecht: Weiblich

7

Mittwoch, 11. Mai 2005, 12:41

"Zwischen Tod und ewig Leben..." ...steht für mich irgendwie das Leben vor dem Tod, oder nicht?

I write for all the things I believe in.
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

8

Mittwoch, 11. Mai 2005, 13:07

definitiv nicht, denn das leben, das wir vor dem tod haben, endet logischerweise immer mit dem tod. wir haben halt nur die "wahl" zwischen einem ewigen leben und dem irgendwann sicheren tod, aber eine völlig andere existenzform müsste es doch auch geben, eben weder lebendig noch tot.

hm.

wenn etwas nicht lebt, hat es wahrscheinlich keine geburt erlebt, oder keine "schöpfung". sowas müsste ein gottesähnlicher zustand sein, denn alles andere kommt ja von irgendwo...
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Satyr69

langes Elend

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 3 244

Geschlecht: Männlich

9

Mittwoch, 11. Mai 2005, 15:20

Koma passt doch auch irgendwie zwischen Leben und Tod. Man ist zwar nicht Tod aber auch nicht richtig am leben. Was Geister angeht... hmm, irgendwie glaube ich nicht mehr an sowas. Vielleicht erst wieder, wenn ich mehr als einen Lufthauch oder einen Schatten im Blickwinkel wahrnehme.
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rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

10

Sonntag, 15. Mai 2005, 13:32

hehe satyr übt kritik

wie wäre die vorstellung das das leben eine art urlaub vom geistsein ist.
und wir hier alles erleben können was wir wollen und eigentlich das leben alsgeist völlig trist und eintönig ist so vor der geburt und nach dem tod
ungreifbarer non-rationalist
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

11

Sonntag, 15. Mai 2005, 22:59

da sprechen ehrlich gesagt die erfahrungen dagegen, die man in diesem leben macht. so erstrebenswert ist das nicht, finde ich.
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Asmodeus

Mad Hatter

Registrierungsdatum: 6. Februar 2005

Beiträge: 921

Geschlecht: Männlich

12

Montag, 23. Mai 2005, 11:01

ich glaube nicht an das ewige Leben. Nach dem Tod werden wir zu nichts! Also gibt es auch nix was danach kommt.
Kissalonecomplex unterliegt den bei Naturprodukten üblichen Schwankungen.

:edd
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Visce

Mr. Viernheimer Dreieck

Registrierungsdatum: 28. November 2003

Beiträge: 1 435

Geschlecht: Männlich

13

Montag, 23. Mai 2005, 18:19

auf der grenze zwischen tod und leben liegt der Hirntod bzw verscheidene zustände des künstlichen am leben erhaltens.

Komapatienten sind weder tod noch wirklich lebendig, hirntote haben sogar kein eigenes Ich-bewusstsein mehr werden aber oft noch lange zeit künstlich am leben gehalten. (vor allem aus transplantationsgründen)

Visce - lost in loneliness since 1985.
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