Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Community-of-Darkness. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Satyr69

langes Elend

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 3 244

Geschlecht: Männlich

1

Sonntag, 5. Dezember 2004, 16:28

Die Liebe

"Willkürlich sucht sie sich ihre Opfer, trifft diese völlig unvorbereitet und blitzartig oder schleicht sich klammheimlich in ihre Herzen. Tückisch wiegt sie die von ihr Befallenen eine Zeit lang in trügerischer Sicherheit und gaukelt ihnen vor, der rauschhafte Zustand würde ewig anhalten. Doch dann beginnt das Glück zu bröckeln. Zweifel, Streit und Eifersucht lassen die Gefühle allmählich und doch unaufhaltsam erkalten, bis man letzten Endes vor den Scherben seiner einst so perfekt geglaubten Beziehung steht und sich der Trennungsschmerz einem tödlichen Dolchstoß gleich durch das gebrochene Herz bohrt"

Zitat aus der Orkus 12/01 von Brandan Schieppati, Sänger der Gruppe Bleeding Through. Finde die Aussage sehr treffend und wollte sie deswegen hier verewigen.
  • Zum Seitenanfang

Kassandra

Barbie-Grufti

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 10 901

Geschlecht: Weiblich

2

Sonntag, 5. Dezember 2004, 18:24

Aber was wäre ein Leben ohne diese Anfangszeit des Glücks? Brauchen wir nicht die Liebe, um das Leben schön finden zu können? Wenn doch Freundschaft doch auch eine Art Liebe ist...

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
  • Zum Seitenanfang

Satyr69

langes Elend

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 3 244

Geschlecht: Männlich

3

Montag, 6. Dezember 2004, 10:48

Findet man das Leben nach dem Ende der Liebe nicht noch schlimmer als es schon vor der Liebe der Fall war? Ist die Frage was einem mehr in Erinnerung bleibt, die glückliche Zeit oder der Kummer danach...
  • Zum Seitenanfang

Webpoet

Profi

Registrierungsdatum: 8. März 2004

Beiträge: 1 441

Geschlecht: Männlich

4

Montag, 6. Dezember 2004, 14:00

Ich denke auch, es ist immer eine Frage der Sichtweise. Natürlich ist es immer (naja, meistens) schmerzhaft wenn eine Beziehung auseinandergeht. Andererseits kann man sich auch an die schönen Erinnerungen halten.
Und außerdem muß nicht jede Beziehung mit einem Scherbenhaufen enden. Ist es nicht die Hoffnung einmal die Liebe zu finden die ein Leben lang hält die uns immerwieder Hals über Kopf in das Abenteuer Liebe stürzen läßt?
Lerne zu pokern wie die Profis und gewinne mit Strategie! Hole Dir Deinen $50+$100-Bonus von PokerStrategy.com!
  • Zum Seitenanfang

rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

5

Montag, 6. Dezember 2004, 17:17

ist es nicht vielmehr die suche eines jeden menschen nach geborgenheit und zuneigung? ist es dabei nicht vielmehr egal welcher mensch sie einem gibt? hauptsache man bekommt sie und der gebende ist noch einigermassen attraktiv, nett und intelligent?
so das man aus sich selbst heraus, die vorsicht ablegen kann und dem anderen ein ebensolches gefühl vermitteln kann?
ist dann die trennung nicht vielmehr als die unbedingte erkenntnis, das der gegenüber nicht viel besser ist als alle anderen auch? und einem nichts mehr zu geben hat, ausser das er einfach nunmal da ist.?
ist es denn dann nicht weiterhin so, das die liebe nur zwecken dient, bedürfnisse zu befriedigen?
ist sie dann nicht viel kleiner als wie wir sie machen? zu was wir sie hochstillisieren? ist liebe nicht eine art religion, die uns dinge verspricht die es gar nicht gibt?
immerwährendes glück, ewige einsicht

sind menschen die ewig zusammen sind bis zum tode einfach nicht willentlich gewesen anderen menschen auf die gleiche art zu begegnen?

ist es nicht vielmehr menschlich das es keine ewigkeit gibt? auch in der liebe nicht?
die idealisierung von gefühl ist stetiger begleiter in der langeweile. die sehnsucht nach mensch.
wenn es kalt ist wünsch ich mir jemanden zum wärmen. glückliche momente will ich mit jemanden teilen. ist es da nicht egal wer sie miterlebt?
ungreifbarer non-rationalist
  • Zum Seitenanfang

der Schütze

Der Pilger

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 4 911

6

Montag, 6. Dezember 2004, 17:26

Seid gegrüßt.

Ich finde den Ausschnitt sehr interessant und im ersten Teil nur zu wahr. Der zweite Teil jedoch scheint sich mehr auf Beziehungen zu konzentrieren, welche aus dieser "Illusion" von Liebe enstanden sind.
Liebe selbst ist doch viel mehr und sie kann wahr und ewig sein.
der Schütze
  • Zum Seitenanfang

Chubacabra

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 424

Geschlecht: Männlich

7

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 15:29

Da ist schon was wahres dran. Aber wenn man sich nicht der Gefahr hingibt, vergibt man auch die chance. denn auch aus einer gescheiterten beziehung kann freundschaft entstehen. und ist freundschaft nicht auch liebe?
OHNE WORTE
  • Zum Seitenanfang

der Schütze

Der Pilger

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 4 911

8

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 18:32

Hm...ja, ich denke, man kann auch Freunde "lieben". Ich bin sogar sicher, dass das in manchen Fällen eine viel intensivere Liebe ist, als zu Beziehungspartnern. Genau das meinte ich ja auch damit, dass Liebe viel mehr sein kann.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob diese Liebe im Text gemeint war :)
der Schütze
  • Zum Seitenanfang

Asmodeus

Mad Hatter

Registrierungsdatum: 6. Februar 2005

Beiträge: 921

Geschlecht: Männlich

9

Montag, 7. Februar 2005, 13:50

Liebe ist, so traurig es klingen mag, eine Illusion.
Schon Jung meinte, dass wir unseren Partner nur brauchen, um unsere bedürfnisse auf ihn zu projeziheren.
"ich will, dass er mich so in den Arm nimmt..."
"Ich will, dass sie mich so akzeptiert..."
"ich will, dass er/sie so zu mir ist..."
Ein Narzistisches Denken. nur ausgelöst durch das Gefühl der Einsamkeit und dem Wissen, dass man sich nicht selbst als "Leinwand" benutzen kann.

Dennoch will ich nicht sagen, dass das Glücksgefühl das man dabei verspühren mag nicht etwas schönes und erstrebenswertes sein kann.
Doch sind wir ehrlich, wissen wir um die Wahrheit, und auch wenn diese schmerzlich ist, so kann sie einem helfen eine Beziehung besser zu führen.
(z.b. er weiß, dass er nur seine Wünsche auf sie abwälzt und sie auf ihn, also geht er auf ihr Wünsche ein, oder umgekehrt...)
Kissalonecomplex unterliegt den bei Naturprodukten üblichen Schwankungen.

:edd
  • Zum Seitenanfang

rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

10

Montag, 7. Februar 2005, 14:36

du hast ein seltsames schwarz weiss denken finde ich
und gehst stets von den negativen dingen aus.
verzeih. aber da kann ich verstehen das du dich so fühlst wie du dich nun fühlst

liebe mag geartet sein wie sie will. die motive jemanden zu lieben sind wohl so vielfältig wie die menschen. und ein stückchen hast du auch recht, mit dem anpassen an den anderen. aber das ahlte ich nur für einen natürlichen prozess. der mensch als gewohnheitstier.

ich denke mal pauschal da du so redest. du hast noch nicht geliebt.
provokativ geäussert
ungreifbarer non-rationalist
  • Zum Seitenanfang

Asmodeus

Mad Hatter

Registrierungsdatum: 6. Februar 2005

Beiträge: 921

Geschlecht: Männlich

11

Montag, 7. Februar 2005, 15:13

provokativ geäußert, provokativ recht behalten!

Stimmt schon, aber da ich bisher noch nicht geliebt habe sehe ich mich als einen der wenigen, die die Sache nüchtern betrachten können.

Und ich persönlich sehe mich nicht im schwarz-weiß denken gebunden, sondern doch ehr in einem realistischen Denken gefangen. Ich sehe die realität, ohne schnörkel und verschönerungen und gebe sie so wieder, wie sie mir erscheint.
Kissalonecomplex unterliegt den bei Naturprodukten üblichen Schwankungen.

:edd
  • Zum Seitenanfang