Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

HijaDeLaLuna

Mrs. Brainshaker

Registrierungsdatum: 27. September 2003

Beiträge: 2 365

Geschlecht: Weiblich

1

Donnerstag, 27. November 2003, 21:06

Interessanter Vergleich

Sind die USA das Neue Rom?



Bild vergrößern

Der Politikwissenschaftler Chalmers Johnson deckt in seinem neuen Buch "Der Selbstmord der amerikanischen Demokratie" (Blessing Verlag) die Bezüge zum Alten Rom auf. So war auch Rom ursprünglich eine Republik, die durch Feldherrn zunichte gemacht wurde. Cäsar war der erste, der sich über den Senat - amerikanisches Äquivalent: der Kongress - erhob und die Staatsmacht an sich riss. Die Senatoren wehrten sich und setzten ihn auf ihre Weise ab - mit 23 Dolchstichen. Das aber nützte dem Staat nicht viel, denn bereits sein Nachfolger, der Feldherr Oktavian ,später bekannt als Kaiser "Augustus" degradierte den Senat zu einem Debattierklub reicher Römer. An dieser Wende stehen nach Chalmers auch die USA.
Mit einer Fülle von Fakten zeigt Chalmers die Militärpräsenz der modernen Römer. Beklemmend ihre militärische Präsenz: In 139 Staaten haben sie 211.000 Soldaten stationiert, 26.000 Soldaten tun Dienst auf Schlachtschiffen auf allen Weltmeeren. Und keine Regierung der betroffenen Länder kann über diese befreundete Besatzungsmacht Kontrolle ausüben. So wurde in den vergangenen Jahrzehnten aus einem Land, das als Wiege der Demokratie gilt, ein Imperium, das mit wachsendem Einfluss seine demokratischen Grundwerte und Überzeugungen über Bord warf. Die Verachtung der "Bush-Krieger" für die UNO, ihr Widerstand gegen das Kyoto-Protokoll, die Ablehnung des Internationalen Strafgerichtshofs sind Beweise für ihre pervertierte Haltung zu den Grundwerten der amerikanischen Verfassung.
Im Gegensatz zu den Römern versteckten die Amerikaner ihre Allmachtsziele bisher hinter Phrasen von Demokratie und Fortschritt (und glaubten wohl auch selbst daran). Glücklicherweise weiß die Welt seit den Machenschaften der Bush-Regierung, was wirklich dahinter steckt. Und: Genau wie die Römer glauben auch die US-Amerikaner, der Welt Fortschritt und Zivilisation bringen zu müssen. Denn die Römer sahen sich selbst als Retter der Erde vor primitiven Barbaren, als Überbringer der Zivilisation und des Fortschritts (was ja auch in großen Teilen stimmte).
Pikantes Detail am Rande: Am 15. 2. 1898 explodierte das Schlachtschiff USS Maine im Hafen von Havanna. Die Schuld wurde sofort den Spaniern gegeben - auch durch die patriotischen Medien eines William Randolph Hearst - und damit der Krieg gegen Spanien gerechtfertigt. Der angesehen Admiral Hyman Rickover zweifelte an der offiziellen Darstellung, und als die amerikanische Marine das Schiff 1911 hob, versenkte sie es gleich wieder. Die Ursache der Explosion ist weiterhin unbekannt. Und wie war das beim Einsturz der Türme des World Trade Centers?

Quelle
Was meint ihr dazu?

Gruß Celtic.
Es ist ein alter Gedanke:
je schärfer und unerbittlicher wir eine These formulieren,
desto unwiderstehlicher ruft sie nach der Antithese.

Hermann Hesse
  • Zum Seitenanfang

Ares

Deus ex Machina

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 672

Geschlecht: Männlich

2

Donnerstag, 27. November 2003, 22:08

Der Vergleich hinkt (schließlich hatte Rom eine Blütezeit der Hochkultur ;))
Krankheit und Tod sind meine Begleiter
Viele geben mir ihre Seele zum Fraß,
Denn Hunger ist mein Wegbereiter
Und gezeugt bin ich aus Gier und Hass

Das Verderben ist meine Geliebte,
Ich lock euch mit dem Versprechen auf Sieg,
Doch hinterlass ich nur Besiegte,
Denn ich bin vernichtend, Ich bin der Krieg
  • Zum Seitenanfang

rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

3

Freitag, 28. November 2003, 00:12

es hinkt nicht nur es stinkt
obwohl ich die amis schlichtweg für ein dummes volk halte, muss ich sage das hinkt
denn seit dem 1.golkrieg wurde die armee reduziert um die hälfte. vor der regierung bush gab es eine annährung gerade an die entwicklungsländer..und gerade das kyotoprotokoll wurde noch von der clintonregierung untersützt....
im endeffekt ist politik nur ein reisultat von den interessen die darauf einwirken..und nicht die bestimmung eines ganzen volkes
ungreifbarer non-rationalist
  • Zum Seitenanfang

Darhel

Meister

Registrierungsdatum: 26. September 2003

Beiträge: 1 755

Geschlecht: Männlich

4

Freitag, 28. November 2003, 18:27

Ich selber würde lieber im alten Rom leben, als Knecht der USA zu sein! Immerhin hatten die Römer eine Zivilisation - die USA nicht!
Und dhaer werden auch die USA viel schneller zu Grunde gehen als Rom und wenn man sich betrachtet, wie lange die USA schon existiert und wie weit sie ihre Unterdrückung bereits treiben, dann wird's wohl nicht mehr lange dauern, bis auch ihr Imperium zerfällt. Ihre Mauern bröckeln ja bereits...

Übrigens kann man auch das 3. Reich in diesen Vergleich miteinbeziehen. Allerdings gibt es einen entscheidenden Grund für das schnelle Scheitern der Nazis im Vergleich zu Rom: Es gab bereits zwei große Imperien (USA und Udssr), gegen die Deutschland einfach nur lächerlich wirkte. Das Ende vom Lied ist ja jeden bekannt.
Und was die USA jetzt angeht, sie stellen sich gegen die ganze Weltbevölkerung inklusive ihre eigene, daher werden auch sie schneller scheitern als Rom! Und was damals die Christen Rom angetan haben, das machen heute die Islamisten mit den Amies. :devil
Die Testreihe Mensch ist jetzt abgeschlossen
Testobjekt muss nun leider eliminiert werden
Die Menschheit darf sich nicht unkontrolliert fortpflanzen...
Wir stoppen das Programm in 10 Sekunden... !

Herrschen, siegen, einsam sein...
Dachten wir...
Doch wir sind nicht allein!


Welle:Erdball
  • Zum Seitenanfang