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rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

1

Freitag, 24. September 2004, 10:03

mehr geld für den osten D.

In D. gibt es einen osten.. es gibt immer einen .. ist man im osten D. ist dann der osten in polen zu finden.
ost = arm?
1,5 billionen euro sind seit der wende(15 jahre her)
in den osten deutschlands geflossen.
der solidapakt 2 gilt von 1905 bis 2019 in dem zeitraum werden nochmal über 150 milliarden euro in den osten transferiert..
und die länder fordenr hierhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,319577,00.html
noch mehr geld.
in der ausgabe des spiegels von dieser woche ist zu lesen wohin gelder geflossen sind im osten die bis heute unrentabel sind.
allein dieses jahr 100 millionen euro für ein nicht fertiggesetelltes chipwerk in FR/oder

1.die kosten führen gesamtdeutschland schon seit jahren an der rezessionsgrenze
2. mangelhafte kontrolle der geldzuweisungen führt zu einem fass ohne boden wo sich lediglich andere bereichern, hauptsächlich firmen aus dem westen.
3.mehr geld zu fordern führt zu nichts. die effizienz muss erhöht werden, dazu muss man mehr kontrolle ausüben.
4. bin ich somit absolut dagegen, dem osten mehr geld zur verfügung zu stellen als veranschlagt.. denn es reicht..
5. mein persönlicher beitrag sind dieses jahr allein schon 100€ gewesen und wird auf 150€ anschwellen.
was ich von meinem gehalt abgezogen bekomme
das ist zuviel. wo nur schindluder damit getrieben wird

in diesem zusammenhang mag die klage der bevölkerung berechtigt sein, die dort lebt
aber bitte.
das land ist wunderschön, und viel daraus zu machen. aber nicht wie ein bettler dazustehen und die hand offen zu halten.
und wenn man die PDS wählt. denn die anderen können es ja wohl nicht besser.

weniger klage mehr initative..

ungreifbarer non-rationalist
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Registrierungsdatum: 11. Oktober 2003

Beiträge: 3 270

2

Freitag, 24. September 2004, 10:43

Mhh,

das Probelm in Sachsen ist, dass wir seit der Wende nicht den Lohnangleich gehabt haben wie im Westen, wenn dieser zum Teil wäre, würden sicherlich auch nicht soviel Gelder hier rein fliessen.
Zudem im Westen war immer mehr Geld da und es wurde auch nicht durch den Krieg so sehr zerstört wie der Osten, wo auch sehr viel Geld rein floss, in die Wideraufbauung. Schau Dir den Osten an, schau Dir hier die Häuser, Strassen an und schau sie Dir im Westen an. Dann sieht man den vergleich wie herrabgekommen es hier ist und es BENÖTIGT Gelder, um den Osten auf dem Stand zu bringen, wo der Westen zur Zeit ist und das sind wirklich noch Jahre.

Der Westen beklagt sich immer, wie scheisse doch der Osten aussieht, aber wenn es um den Wiederaufbau geht, dass es dem Westen angeglichen wird, wird nur rumgejammert.

Wir hier arbeiten bei weitem mehr als im Westen und bekommen weniger Lohn als die im Westen.. Und seht Ihr uns so offenkundig rumjammern?

Boah, so was regt mich dermasen auf..

RoB
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rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

3

Freitag, 24. September 2004, 11:03

ich hab auch nicht behauptet das alles gerecht zugeht.
das stimmt mit den gehältern..
seltsamerweise murrt dagegen aber keine
gleiche abgaben oder sogar höhere und weniger gehalt.... wo ist denn da gerechtigkeit??

das ist ein gedankengang. gehölter angleichen und soli-beitrag senken. gern bereit dazu.. das prob ist das soli. der staat ist und gehalt auch von der wirtschaft getragen wird. mehr gehalt höhere lohnkosten, weniger rentabel--> weniger wirtschaft

und verzeihung..
ich gucke mir die innenstädte an die restauriert wurden und bla.. im osten.. das sind schmuckstücke. und die häuser stehen leer.
und im westen gibt es städte, bsp gelsenkirchen, wo die schimmbäder nimmer gesäubert werden können und dicht machen...
ich sehe darin keine gerechtigkeit.

ja es gibt noch viele ortschaften im osten die heruntergekommen sind..

die gibt es immer mehr im westen auch ..

das ist fakt ebenso.. beides

so ist nun ein zeitpunkt erreicht finde i ch wo es gemeinsam geht...

das heisst :
die städte im osten die gut dastehen, sollten ebenso abgaben zahlen.. und dann nicht mehr ost und west..
sondern dort wo das geld dann gebraucht wird.

und das gejammere beziehe ich hauptsächlich auf die politiker die eben in jenem angebenen link mehr geld fordern
ungreifbarer non-rationalist
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Senshi

Profi

Registrierungsdatum: 25. September 2003

Beiträge: 638

4

Montag, 27. September 2004, 23:59

wenn der staat wenigr abgaben fordern würde gäb es mehr kaufkraft in deutschland so das in den neuen bundesländern die wirtschaft auch angekurbelt wird und so weniger geld reingesteckt werden muss und mehr arbeitsplätze entstehen........denke ich mir so ?(
life sucks-then you die,rebirth, destiny fullfilled
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Registrierungsdatum: 11. Oktober 2003

Beiträge: 3 270

5

Dienstag, 28. September 2004, 09:10

Mhh,

speziell jetzt noch einmal um den Aufbau in den Innenstädten..

Viele haben es selbst gemacht, kleine Leute und sind daran pleite gegangen. Schau Dir doch mal den bau der Frauenkirche an, wenn da keine Spenden aus dem Westen gekommen wäre, würde sie heute nicht so aussehen. Hier im Osten kann man definitiv die Wiederaufbauung von alten bauten selbst nicht tragen..
Viele Firmen sind deswegen pleite gegangen, weil sie sich überschätzt haben mit den Kosten und sie dann nicht mehr tragen können.
In den restaurierten Häusern, die man hier sieht, sind die Mieten unwarscheinlich hoch, weil sie zum Teil unter Denkmalschutz stehen und sich der kleine Bürger nicht leisten kann. Immer mehr ziehen aus dem Osten weg, weil sie hier nicht mehr genug Lohn bekommen und können sich demnach nicht mehr versorgen, die Miete nicht zahlen etc. Bei mir sieht es auch nicht anders aus, bei mir kommt das A-Amt nicht aus dem Arsch und ich steh so gut wie auf dem Trocknen da. Wenn kein Geld kommt, wie will man dann hier leben, mhh?
Der Osten hinkt nun einmal hinter her, ob bewusst oder unbewusst, ändern kann man es nun einmal nur, wenn die Wirtschafft wieder angekurpelt wird, wenn mehr Geld einfach reinkommt..

@ Rabe:

Da von oben kein Geld in den Arbeitsmarkt hier gesteckt wird, auch nicht in die kleinen Firmen, wo die meisten Jugendlichen ausgebildet werden, kann auch keine Wirtschaft angekurbelt werden, bzw, der Arbeitsmarkt der Suchenden wird dadurch grösser. Die Arbeitgeber können die Kosten nicht mehr tragen, weil sie slebst an ihr Geldlimit angelang sind und selbst mit der Existenz zu kämpfen haben.. es muss halt Geld von oben kommen, damit die kleinen Firmen bleiben, ergo mehr Arbeitsplätze. Aber die kleinen Firmen werden immer mehr durch grosse ersetzt..

RoB
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Darhel

Meister

Registrierungsdatum: 26. September 2003

Beiträge: 1 755

Geschlecht: Männlich

6

Sonntag, 10. Oktober 2004, 20:03

Der Solidarpakt ist eh vor'n Arsch.

1. Müssen wir im Osten ihn auch zahlen.
2. Wurden davon sinnlose Lufschlösser gebaut, die niemandem gehlfen haben.
3. Gingen während der ersten Golfkriege Millionenbeträge aus dem Solitopf an die USA, GB, Israel, Äqypten und zig andere Staaten, die darin verwickelt waren.

Damit es in Deutschland endlich wieder vorwärts geht muss erst der Kapitalismus überwunden werden, was wohl noch ein paar Jährchen dauert.
Ich hatte vom Soli nix und müsste ihn mit Beginn einer lehre nur zahlen. Von mir aus kann er weg, samt Staat...
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Ange_noir

Terrorküken

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Beiträge: 379

Geschlecht: Weiblich

7

Sonntag, 10. Oktober 2004, 23:29

Hi,

ich fände es gut, wenn das Geld da genommen wird, wo viel davon ist (also jeder der nen Job hat kann doch ein bisschen was abgeben), vor allem aber, dass die Reichen bis sehr Reichen mehr abgeben müssten - und es dann sinnvoll da verwendet wird, wo man es braucht, natürlich auch im Osten aber da eben für den kleinen Mann, das meiste von dem Geld ist verloren gegangen, weil es keine anständigen Kontrollen gibt, und irgendwer das einsackt, sowas ist unsolidarisch den anderen gegenüber und einfach nur sch**** aber so ist es leider oft :(
Ange
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Darhel

Meister

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Beiträge: 1 755

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8

Montag, 11. Oktober 2004, 21:11

Stimmt, dieses Ausspielen von West gegen Ost kotzt mich an, eine Umverteilung von Oben nach Unten muss hier stattfinden!
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Leronoth

Kritischer Theoretiker

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 7 082

9

Montag, 11. Oktober 2004, 21:39

umverteilung von oben anch unten, ja dat isset *lol*

ein abschaffen der verteilung ist sinnvoller. ich hab doch keinen bock das heir nen dauernder umverteilungsprozess angestoßen wird.

ich würd mich an deiner stelle nicht vom kapitalismus versklaven lassen...

@meister rabe wofür willst du neue arbeitsplätze?
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Baudelaire
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10

Montag, 11. Oktober 2004, 21:50

Mhh,

ich glaube, wenn ein normaler Durchschnittlohn bei jedem Job wäre, würde es schon alles ander aussehen. Jeder verdient gleichviel als Metzger, Bäcker, Bürokraft und was weiß ich. Ich glaube, da sollte man auch anfangen und dann würde es 100 Pro auch anders aussehen.
Das die Reichen den Armen a lá Robbin Hod was abgeben sollen finde ich auch dumm. Manche, die nun mal Reich sind, haben auch Jahre für hart gearbeitet und haben es sich dann, meiner Meinung nach, auch verdient. Und die müssen auch genug Steuern für das Geld zahlen..

Aber, wenn jeder Verdiener Geld abgiebt, NOCH mal was, wo soll das hinführen? Ange, es verdient nicht jeder 1500 auf die Kralle, sodass er noch mal 300 Überschuss hat zum verrassen hat. Bei mir reicht alles grad so und kann wirklich grad so alle Rechnungen decken.. Wenn ich da noch was abgeben müsste, wie soll ich leben?!

RoB
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Leronoth

Kritischer Theoretiker

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11

Montag, 11. Oktober 2004, 22:01

wieso sollte nur jeder arbeitende diesen lohn erhalten?

arbeit als pflicht, oder wie soll ich das jetzt verstehen?
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Baudelaire
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12

Montag, 11. Oktober 2004, 22:08

Mhh,

hö???
ich meinte nur, schau mal, im westen verdient man im Durchschnitt mehr als im osten und ich meine, es sollte jeder in dem gleichen Beruf das gleiche verdienen und der eine nicht 300 Euro mehr als der andere.
Wenn ich meine Lehre in Westen machen würde, würde ich 200 Euro (??) mehr verdienen.. Für den gleichen Scheiß den ich mache..

RoB
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Leronoth

Kritischer Theoretiker

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Beiträge: 7 082

13

Montag, 11. Oktober 2004, 22:12

...nioemand sollte für arbeit geld verdienen, aber oke...

wenn du im Lohnsystem bleibst hast du nattürlich recht...
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Darhel

Meister

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14

Dienstag, 12. Oktober 2004, 17:53

@Lero: Ich wollte schon sagen, dass es ohne Geld am besten funktionieren würde. Ist auch realistisch, jedoch nur nicht im Moment...
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Ange_noir

Terrorküken

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15

Dienstag, 12. Oktober 2004, 18:03

RoB das meinte ich nicht, ich meinte nicht, dass noch ein zusätzlicher Beitrag erhoben werden soll, vor allem nicht von jemandem, der sowieso kaum auskommt.
Es geht auch nicht um mittelreiche, die schwer gearbeitet haben und jetzt vielleicht 10000 € auf dem Sparbuch oder ein eigenes Haus haben - ich meine richtig Superreiche, die nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld - am idealsten wär natürlich, wenn die Bereitschaft, sich sozial zu engagieren in dieser Klasse allgemein höher wäre.
Ange
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Medivh

Moderator

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Beiträge: 1 162

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16

Mittwoch, 13. Oktober 2004, 04:45

Wenn ich mir die Zahlen anschauen wieviel Geld seit der Wende in den Osten geflossen ist wird mir schon schlecht.
Zur Wende gab es wahnsinnig viel aufzubauen in diesen 5 Ländern, aber das lag nicht daran daß der Osten im Krieg mehr betroffen war als der Westen liebe RoB. Beim Wiederaufbau setzte die Regierung bloß andere Prioritäten und zum Beispiel der Aufbau der Frauenkirche galt als nicht sehr dringendes Vorhaben. Es wurde sehr viel Geld ins Militär und in die Industrie gesteckt und die Restaurierung vieler Baukörper einfach versäumt. Es gab wichtigeres für den Staat und der hatte in diesem totalitärem System nunmal maßgeblich bestimmt was getan wurde. Wie kam denn bitte ein einfacher Hauseigentümer (davon gab es ja schon gar nicht mehr so viele) bitte an die Materialien und das Geld um Häuser neu streichen und grundsanieren zu lassen? Meine Eltern besaßen 3 Häuser in meiner Stadt hier und hatten dieses Geld nicht wirklich, es wurde ihnen schon schwer genug gemacht diese Häuser übrhaupt zu verwalten und zu besitzen.

Der Großteil der Förderung ging in den Strukturaufbau, der ja auch dringend nötig war.
Sehr viel Geld wurde aber auch bei sinnlosen Vorhaben und von windigen Geschäftsmännern und Betrügern verschlungen die sich in dieser hektischen Umbruchzeit enorm bereicherten.
Meinen Eltern zb wurde in dieser Zeit eine Finanz und Geschäftsführungesberatung zur Führung des eigenen Familienunternehmens (Mittelstand) nahegelegt und dafür wurde ihnen vom Staat auch einiges an Geld zugeschossen, aber was hat es gebracht? nix. Das sagen sie selbst, dass sie das damals nicht gebraucht hätten, sollten es aber tun. Und wem hat das was gebracht? Der westdeutschen Finanz und Unternehmensberaterfirma die das tausendfach machte und innerhalb von weniger Jahren extrem viel Geld von den Leuten und vor allem vom Staat bezog, für eigentlich gar nix.
Viel schlimmer und folgenschwerer waren die Fehler der Treuhand die ganze Großkonzerne in den Ruin triebt bzw an Geschäftsmänner abtrat die gar nicht vorhatten diesen Konzern zu sanieren sondern nur die Fördermittel einstreichen wollten.

Es wurde eben sehr viel falsch gemacht und auch heute fließen noch enorme Summen in oft unbekannte Quellen ohne daß diese Länder davon einen Nutzen hätten.
Obwohl im Westen Deutschlands kräftig gezahlt wird kommt kaum etwas an das man wirklich bemerkt und dann sind natürlich auch viele Menschen in den neuen Ländern sauer weil alles nicht so läuft wie versprochen.

Meiner Meinung nach sollte der Staat, bevor er über eine Erhöhung des Solidarzuschlages nachdenkt erst einmal sehr viel genauer prüfen wo denn die jetzt gezahlten Gelder genau hinfließen und ob die betreffenden Regionen überhaupt einen Nutzen davon haben. Sonst geht das noch endlos so weiter und niemand hat was davon außer ein paar wenigen Abzockern.

Deutschland als gut organisierter Staat muß das doch wohl hinrkiegen.

Den fehlenden Lohnausgleich kann ich allerdings auch nicht ganz nachvollziehen.
Die 40 Stunden-Woche ist hier schon ziemlich normal und die Leute arbeiten extrem viel, allein schon für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes und dennoch bekommen sie weniger raus für die gleiche Arbeit. Die niedrigeren Lebenserhaltungskosten können da auch nicht überall als Erklärung hinhalten.
So verliert Mitteldeutschland immer mehr Jugendliche die natürlich versuchen dort zu arbeiten wo sie für weniger Arbeit mehr Geld bekommen. Diese Abwanderung und Verschiebung der Bevölkerung belastet aber ganze Regionen extrem und führt manche Städte an echte Existenznöte.

Der Staat muß endlich aufwachen und vernüftige Konzepte zur Regelung dieser Fragen entwickeln weil es so nicht mehr lange weitergehen kann.
Man sollte aber auch Bedenken daß viele Proteste heute einfach nur Panikmache sind, weil die Leute teilweise gar nicht wissen worüber sie sich beschweren, hauptsache der Staat ist Schuld an allem. Ich kann auch nicht verstehen warum man als Westdeutscher, bzw mit freundlicher Unterstützung der Gewerkschaften, sagt daß man unter keinen Umständen, ohne Vergütung, länger arbeiten würde, obwohl man genau weiß daß dies der Wirtschaft in unserem Lande extrem helfen würde.
Ich persönlich hätte kein Problem damit, ich betrachte das als normale Solidarität mit dem Staat der auf dessen Hilfe ich im Ernstfall ja auch schließlich hoffen kann.

Amen
Wenn du dich mit dem Alkohol einlässt verändert sich nicht der Alkohol, der Alkohol verändert dich!
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Darhel

Meister

Registrierungsdatum: 26. September 2003

Beiträge: 1 755

Geschlecht: Männlich

17

Donnerstag, 14. Oktober 2004, 00:24

Wobei das Militär das sinnlosteste war!

Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass Firmen, die in den Osten gegangen sind, dafür Subventionen und Material (Maschinen etc.) bekommen haben, was auch aus dem Soli Topf finanziert wurde.
Viele blieben dann ein Jahr und sind dann noch weiter in Osten abgewandert, in Billiglohnländer. Die Subventionen und maschinen haben sie natürlich mitgenommen, was gesetzlich auch nicht unterbunden wurde...
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