Ich denke wahrhft selbstloses Verhalten is einfach nicht im Wesen des Menschen verankert!
Letzlich erhofft man sich bei jeder guten Tat etwas für sich selbst, sei es, dass man das gute Gefühl jmd. geholfen zu haben (das Gefühl is für mich angenehm, also mach ich es), sei es um im religösen Sinn korrekt gehandelt zu haben (hier erhofft man sich wohl eine Art "Pluspunkt" für´s Jenseits)...etc!
Prinzipiel sehe ich nichts schlimmes daran zuzugeben, ich bin ein Egoist! Was ich tue hat meist in irgendeiner Art auch einen Nutzen für mich, und? Mindert das den Wert einer "guten Tat"? Meiner Meinung nach nicht!
Wenn ich helfe, etwas von mir für einen anderen aufgebe, das auch Erfolg hat, es dem jenigen dann besser geht, und für mich noch das angenehme Gefühl rausspringt, dass ich ja "sooooo nett bin..blablablubb" dann hat der Zweck doch die Mittel geheiligt.
Ob man den "privaten" Egoismus, dem wohl jeder frönt, nun auf den "sozialen" eins zu eins übertragen kann, weiß ich nicht"
Letzlich is es ja so, tu ich was für die Gesellschaft, so kommt das am Ende wieder mir (als Teil der Gesellschaft zugute)!
Warum Egoisten als was negatives ansehen...Menschen sind eben nicht unbedingt moralisch wertvoller als andere Lebewesen, na und?