Der Roman aus dem Jahre 2002 handelt von David Zimmer, einem amerikanischen Professor. Wir befinden uns in den 80er Jahren und bei einem Flugzeugabsturz verliert David Frau und Kinder, woraufhin er in tiefe Depressionen versinkt, bis er die Stummfilme von Hector Mann entdeckt und das erste Mal wieder lachen kann.
Er ist wie gefesselt und reist um die ganze Welt, um alle seine Filme zu sehen und schreibt darüber ein Buch.
Eines Tages steht Alma mit gelandener Waffe bei ihm vor der Tür. Sie will, dass er den totgeglaubten Hector, der nun wirklich im Sterben liegt, besucht.
Paul Auster ist ein sprachlicher Virtuose und immer wieder verschiebt sich der Blickwinkel, so dass gegen Ende gar nicht mehr klar erkennbar ist - ist der Hauptprotagonist nun Zimmer oder Mann? Es wird eine Geschichte von der Selbstfindung eines Mannes, der alles verloren hat, erzählt.
Und ich kann das gar nicht so beschreiben, ohne zu viel zu verraten, aber dieses Buch ist dermaßen fesselnd und ein Muss für alle, die auf bessere zeitgenössische Literatur stehen!
Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
Also ist Alma quasi "eine Frau namens Alma" oder ist Alma seine bei dem Absturz eigentlich ums Leben gekommenen Frau? Das klang irgendwie so.
--QIK
Kein Tag vergeht, ohne daß ich mich nicht aufgeregt hätte über Menschen,
die wirklich besser einen Goldfisch gekauft hätten.
Aber nein, es mußte ein Hund sein.
Dimidium facti qui coepit habet.
--Horaz