[Roman] Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher
Der eigentliche Autor dieses hervorragend unterhaltenden Romans ist Hildegunst von Mythenmetz, Walter Moers übersetzt diese Geschichte nur aus dem Zamonischen - und damit ist auch schon der Stil dieses Buchs klar - Hildegunst von Mythenmetz ist ein Lindwurm von der Lindwurmfeste, der Rasse Zamoniens, die die herausragendsten Dichter hervorgebracht hat - und so schreibt er auch - er spricht immer wieder das Publikum direkt an - und der "Übersetzer" Walter Moers kommentiert nur.
Weiterhin hervorhebenswert sind die liebevollen Illustrationen, die der LeserIn helfen, sich in die Welt Zamoniens und der Stadt Buchhaim hineinzudenken.
Zur Geschichte:
Hildegunst von Mythenmetz erbt von seinem Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler ein Manuskript. Dieses Manuskript ist das perfekteste Stück Literatur, das er jemals in die Krallen bekommen hat. So begeistert zieht er nach Buchhaim, der Stadt, die nur aus Antiquariaten, Verlagen und Lesern besteht, um dort nach dem Autor dieses Stückes zu suchen.
Auf dieser Suche begegnen ihm allerlei Wesen, die es manchmal mehr, manchmal weniger gut mit ihm meinen, er lernt Buchhaim und dessen Katakomben kennen und die ganze Zeit dürfen wirihn begegnen.
Dieses Buch ist eine Hommage an das Lesen und die Literatur, bekam 2005 den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar - und ich kann es wirklich jedem nur ans Herz legen - egal, ob er jetzt normalerweise Fantasy mag oder nicht - dieses Buch wird jeder lieben!
Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!