Hm.. dachte vll interessiert das noch jemanden, hab ich allerdings aus nem anderen Forum geklaut ^^"
Über das Fasten...
Laut meinem Fastenbuch hat der Körper zwei eingespeicherte Energieprogramme, die beide zur vollen Versorgung und zu Gesundheit, Leistung und Wohlbefinden führen. Energieprogramm 1 ist das normale, bekannte
- man isst genug, um seinen Energiebedarf zu decken, die Energie wird aus der Nahrung gewonnen, der Körper ist versorgt und kann Leistung erbringen.
Bei Energieprogramm 2 hingegen wird die Energie nicht aus der Nahrung, sondern aus körpereigenen Depots, also Fettpolstern und gespeicherten Nährstoffen, gewonnen. Hier wird der Bedarf des Körpers ebenfalls
vollständig gedeckt und er ist ebenfalls leistungsfähig und gesund.
Hunger hat man normalerweise bei beiden Energieprogrammen nicht, weil ja der Körper voll versorgt ist. Hunger stellt sich erst ein, wenn man irgendwo zwischen beiden Energieprogrammen hin- und hertorkelt,
anstatt sich wirklich auf eines festzulegen. Dies geschieht zum Beispiel, wenn man zu wenig isst, um Energieprogramm 1 voll zu erfüllen, aber eben trotzdem noch geringe Nahrungsmengen zu sich nimmt und
deshalb auch nicht richtig auf Energieprogramm 2 umschalten kann. Oder wenn man bei Energieprogramm 2 unterversorgt ist, aber wegen fehlender Nahrungsaufnahme nicht wieder auf Energieprogramm 1 umgeschaltet
werden kann.
Das erklärt eine ganze Menge... zum Beispiel erklärt es, warum man so bestialischen Hunger bekommt, wenn man erst mehrere Tage lang gar nichts isst und dann irgendeine Kleinigkeit. Während man nichts gegessen
hat, hat der Körper von Programm 1 auf Programm 2 umgeschaltet und war bestens versorgt - wenn man jetzt aber wieder isst wird schlagartig alles wieder auf Programm 1 zurückgesetzt, und der Körper will
mehr, weil er seine komplette Energieversorgung schließlich nicht mit diesem einen Apfel oder dieser einen Scheibe Brot decken kann.
Das alles erklärt auch, warum das Nicht-Essen so viel leichter geht, nachdem man Abführmittel genommen hat: Wenn nichts mehr im Magen oder im Darm ist, was verdaut werden könnte, stellt sich der Körper
auf Programm 2 um. Solange aber noch irgendetwas da ist, ist der Stoffwechsel irgendwo immer noch bei Programm 1, nämlich "von außen zugeführte Nahrung verwerten und verdauen" - und man hat Hunger.
Nichts essen ist dementsprechend wesentlich leichter, als wenig zu essen... wird in meinem Buch beteuert und kann ich auch nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich hab selbst mehrmals gefastet, ein oder
zwei Wochen lang nichts gegessen - allerdings habe ich dabei immer schön brav Gemüsebrühe und Obstsaft getrunken, weil Vitamine und Salze nicht lange im Körper gespeichert werden und dementsprechend nicht
aus irgendwelche nDepots genommen werden können. Man nimmt wunderbar dabei ab, fühlt sich gesund und die Haut wird rein. Man sollte es nur mit Leistungssport nicht übertreiben - Ausdauertraining ist okay,
aber Extremleistungen einfach zuviel.
Ach, und eh ich's vergesse - man kann schon zwei Monate nichts essen, ohne dabei zu verhungern... allerdings setzt das voraus, dass man vorher nicht gerade untergewichtig war. Denn irgendwoher muss die
Energie ja doch kommen.