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Wednesday, January 4th 2006, 10:38pm

wirtschaftswachstum 2006

unser bundeswirschaftsminister Glos von der CSU. ja derheisst nun so. zu aller überraschung, jedenfalls hat der nun verlautbaren lassen das es 2006 ein wachstum von 1,8 prozent geben könnte

wir erinnern uns. alljährlich schossen unter Schröder diese fiktiven Zahlen in die Medien. und aber auch wirklich jedes JAhr wurden diese Zahlen meist um ein ganzes Prozent unterschritten. und die CDU/CSU hat sie, jene meldung, jedes mal mit schallendem gelächter verrissen.

nun fragt man sich wo diese angebliche ehrlichkeit der neuen regierun geblieben ist. anstatt mal tief zu stapeln und zu sagen das ein wachstum von 1 % erwartet wird es aber durchaus auch 1,8 sein könnten wenn die und die faktoren stimmen. aber nein. gut für den nächsten haushalt sind ja solche planspielchen und überhöhten erwartungen.

so schlägt dieneue regierung den weg der alten ein. und wohin wird das wohl führen ?

ungreifbarer non-rationalist
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Leronoth

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2

Wednesday, January 4th 2006, 10:47pm

hätt ich ja nicht gedacht.

da macht die merkel regierung ja tatsächlich dass was die schröder regierung gemacht hat. und ich hab geglaubt jetzt käm der radikale wandel.
Herz voll Leid und Missgeschick,
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Baudelaire
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Medivh

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Friday, January 6th 2006, 9:59am

da war wohl einer etwas euphorisch... mehr nicht.
Wenn du dich mit dem Alkohol einlässt verändert sich nicht der Alkohol, der Alkohol verändert dich!
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Leronoth

Kritischer Theoretiker

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Friday, January 6th 2006, 3:35pm

personifizieren wir wieder mal etwas?
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Medivh

Moderator

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Friday, January 6th 2006, 4:23pm

ich meinte unseren lieben Bundeswirtschaftsminister und in dem Fall personifiziere ich das, ja ;)
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Leronoth

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Sunday, January 8th 2006, 5:28pm

ich persönlich hb ja die krasse These, das es wneiger von der Laune eures Bundeswirtschaftsministers abhängt ob er die zahlen nach oben korrigiert, als dass es eine bewusste taktik ist die so seit einigen jahren gefahren wird.
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Elen

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Sunday, January 8th 2006, 8:16pm

Davon gehe ich auch aus, Lero. So sollen die Leute zum Konsumieren verleitet werden, damit's dann auch wirklich mal aufwärts geht - wobei aber immer übersehen wird, dass der grössere Teil der Bevölkerung gar nicht mehr konsumieren KANN, weil die einfach kein Geld haben, das sie ausgeben könnten.
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Leronoth

Kritischer Theoretiker

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Sunday, January 8th 2006, 8:19pm

einmal das, andererseits soll eben etwas optimismus verbreitet werden.

das die meisten leute net konsumieren können und nciht konsumieren wollen ist genauso klar, wei dass es sicherlich nicht nru am konsumwillen liegt dass die deustche wirtschaft etwas schlechter wegkommt als die zeit davor.

naja lasst die arbeitsfetischisten ihr ding machen. Die elite weiß ja eh, dass der taktische weg der vollbeschäftigung in eine falsche richtung geht, auch wenns niemand so recht sagen möchte...
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Darhel

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Wednesday, January 25th 2006, 6:44pm

Nennt mir ein jahr, in dem die Wirtschaft nicht gewachsen ist. Okay, der Wachstum geht zurück, aber das bedeutet ja keinen Verlust, sondern eben nur eine Stagnation der Gewinne. Dennoch werden tausende auch dieses jahr wieder entlassen werden, mit dem Argument, dass die Wirtschaft weniger wächst.
Das einzige, was hier fatal wächst, sind die Gehälter der Spitzenmanager. Bei dem ganzen Stellenabbau wundert es mich gar nicht, dass die Binnennachfrage zurück geht. Die Wirtschaft kann das Wachstum gar nicht steigern, das verhindert das Wesen des Kapitalismus an sich, der nun einmal ein System der stetigen Vernichtung ist.
Die Testreihe Mensch ist jetzt abgeschlossen
Testobjekt muss nun leider eliminiert werden
Die Menschheit darf sich nicht unkontrolliert fortpflanzen...
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Leronoth

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Wednesday, January 25th 2006, 8:14pm

natürlich gibt es einens tetigen wirtschaftszuwachs. arbeitslosigkeit ist dabei aber nur logisch. rationalisierung, effektivere vorgehensweisen etc. bedingen sowas.

die argumentation dass entlassungen getätigtw erden weil das unternehmen verlust erwirtschaften würde ist imo falsch. die entlassung der leute hat andere gründe, ist aber imo richtig.

Lohnarbeit ist eine erfindung des kapitalismus und das wissen wir spätestens seit Marx...
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Thursday, January 26th 2006, 9:22pm

lohnarbeit.

das wesen des kapitalismus ist vielmehr gewinn aus einer sache zu schlagen. denn schon immer haben menschen für eine sache eine gegenleistung bekommen.im tauschhandel war das immer noch auf dem gleichen gegenwert beruhend. aber im kapitalismus eben nicht mehr
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Nephilim

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Thursday, January 26th 2006, 9:50pm

hey.
das geht jetzt mal an euch meckrer hier raus.
ihr müsst eher land mehr wie einen guten freund behandeln.
anpacken statt rumzumeckern.
denn eins steht fest: ihr seid deutschland,freunde.
;).


ist doch jedes jahr das gleiche.
ich geb darhel da recht.
nicht die wirtschaft ist das problem, sondern die verteilung der erwirtschafteten gelder.
"Es gibt ja nur Gescheitertes. Indem wir wenigstens den Willen zum Scheitern haben, kommen wir vorwärts und wir müssen in jeder Sache und in allem und jedem immer wieder wenigstens den Willen zum Scheitern haben, wenn wir nicht schon sehr früh zugrundegehen wollen, was tatsächlich nicht die Absicht sein kann, mit welcher wir da sind."

(Thomas Bernhard)
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Leronoth

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Friday, January 27th 2006, 4:19pm

@neph ;)

@rekon die form der lohnarbeit wie wir sie kennen ist in der tat nicht sonderlich alt. unter der feudalherrschaft oder in zeiten wo es noch reine sklavenarbeit im großen maßstab gab liefen arbeitsmechanismen nochs ehr anders ab.
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Darhel

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Saturday, February 18th 2006, 9:01pm

Der Kapitalismus ist ein Hirngespinst, ein Spiel in dem die Gewinner die Regeln bestimmen.
Dieses kranke Spiel hat unseren Planeten so gut wie ruiniert, die Gesellschaft gespalten und steht kurz vor dem Ende. Getoppt wird es nur noch durch Hitlers Spiel "Risiko", welches er verloren und sich daraufhin umgebracht hat. Beim kapitalismus wird es am Ende auch nur Verlierer geben, die sich beim nächsten Börsencrash die Kanone ins Maul stecken.

Der einzige Unterschied zwischen dem Arbeiter und dem Kapitalist ist, dass der Arbeiter bereits während dem Spiel verliert, der Kapitalist hingegen erst, wenn es beendet ist.
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Leronoth

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15

Sunday, February 19th 2006, 8:35pm

und dass der stereotyp arbeiter kurz vor seinem ende steht und der kapitalismus da glücklicherweis emitgeholfen hat ihn abzuschaffen.

auf dass alle arbeiter überflüssig werden, denn dann kann irgendwann vllt. auch mal der kapitalismus abgeschafft werden...
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Darhel

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16

Monday, March 6th 2006, 1:07pm

Ich habe in der DISPUT gelesen, dass Vietnam ein Wirtschaftswachstum von 7,5 % hat. Zudem ist deren bildungssystem besser, Arbeitslose gibt es kaum und das Volk genießt durch zunehmende volksentscheide mehr Demokratie.

Da soll noch mal einer sagen, Sozialismus wäre schlecht und hätte keine durchführbaren Wirtschafts-Konzepte...

Sicherlich, die verdienen dort nur so viel, wie ein Hartz IV-Empfänger hierzulande. Aber in Vietnam sind auch die Lebenserhaltungskosten entsprechend geringer und hier kann man es sich als Hartzer kaum noch leisten zum arzt zu gehen, geschweige denn am kulturellen Leben teilnehmen und Urlaub machen.
Ich glaube, ich ziehe nach Vietnam, oder Kuba, oder Venezuela, Chile geht inzwischen auch...
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Leronoth

Kritischer Theoretiker

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Monday, March 6th 2006, 4:04pm

jaja arbeit für alle...

mal ganz im ernst wenn deine bestimmung aus arbeit und obrigkeitshörigkeit besteht (auch der sonst so sympathische castro kennt die todesstrafe) kannst du ja gerne rüber gehen...
nimms mir net bös, aber ich bezweifle dass die aufgezählten länder ernsthaft ein paradies sind. der lebensstandard ist da meines wissens sehr gering und probleme gibts da ebenso viele wo anderswo auch.
ich bezweifle eh dass es ein land auf dieser erde gibt, in dem dieser taum wirklichkeit ist. ich mein, ich weiß es wirklich nicht, ich weiß aber eins, und da bin ich sicher, dieses land ist es nicht.... (;))

für das ende von volker äh aller völker...
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Ange_noir

Terrorküken

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Tuesday, March 7th 2006, 3:04am

Quoted

Original von Darhel
Nennt mir ein jahr, in dem die Wirtschaft nicht gewachsen ist. Okay, der Wachstum geht zurück, aber das bedeutet ja keinen Verlust, sondern eben nur eine Stagnation der Gewinne.



Jetzt so aus dem Kopf, wenn ich mich richtig an den WRL-Unterricht erinnere: 2001 oder 2003...das gab es durchaus zwischendrin...und das Problem bei stagnierenden Gewinnen ist, dass die Inflation nicht stagniert, ergo werden doch wieder Leute entlassen usw. usw. - so ist das in unserem System und meiner Meinung nach wird das früher oder später einfach zusammen brechen, weil es nicht ewig so weiter gehen kann. Außer man hat natürlich regelmäßig einen Weltkrieg, der alles wegputzt und nach dem man schön alles wieder aufbauen muss -> Wirtschaftswunder...
<-- will doch nur kuscheln!

Multikultur ist genauso gesund, wie Multivitaminsaft
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Leronoth

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Tuesday, March 7th 2006, 1:46pm

Quoted

Original von Ange_noir
[...] und das Problem bei stagnierenden Gewinnen ist, dass die Inflation nicht stagniert, ergo werden doch wieder Leute entlassen usw. usw. [...]

entlassungen haben nicht zwangsweise was mit stagnierendem wachstum zu tun. arbeitsplatzfreisetzungen sind eher das zeichen einer wundervoll blühenden industrie. letztendlich wird die arbeitskraft eben durch "kapital" subventioniert.
das will ich aber auch garnicht verurteilen es gibt schließlich noch enormes ungenutztes freisetzungspotential...
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Thursday, March 9th 2006, 3:20am

lero du benutzt typisch marxistisch-soziallistisch gerpägte begriffe.


denn sprich gibt es keine gewinne,. dann gibt es eben verlust durch die inflation. wobei das ja auch falsch ist davon auszugehen das alle waren dann um das prozent der inflation abnehmen, aber das nur nebenbei.

aber deine schlussfolgerun ist auch nicht schlüssig.


arbeitsplatzfreisetzungen sind eher das zeichen einer wundervoll blühenden industrie. letztendlich wird die arbeitskraft eben durch "kapital" subventioniert.

der erste satz ist wie gesagt ein typisches argument. und ist soooo auch erst aufgekommen seit der gloablisierung.

und das kapital wird durch arbeitskraft erst erwirtschaftet. auch wen man heute die arbeitskraft anders messen muss.
denn es wird einfach kein arbeiter mehr eine karosserie bei vw zusammenschweissen. sondern ein laser.
aber den kann man auch in arbeitszeit messen. und den laser stellen auch menschen her.

also kapital ist sicherlich nicht vor dem arbeiter da
wie das ei und die henne..
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Riveda

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Thursday, March 9th 2006, 3:03pm

Das klingt irgendwie wie ein Vorwurf Rekon, aber was ist an Marxismus verwerflich?
"Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen." (Theodor W. Adorno)
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Leronoth

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Thursday, March 9th 2006, 8:22pm

also das mit den vordoktrinierten begriffen ist mir eigentlich net bewusst. ich hab auch mal bewusst daraufhin nachgeguckt...
eigentlich hab ich die begriffe verwendet die ich in mikroökonomik gelernt ahbe und wirtschaftliche prozesse zu bschreiben. und das waren da sicher keine marxisten, sondern ein verdammt neoliberaler haufen...


was meine argumentation angeht, ich hab nirgendwo behauptet dass das kapital vor der arbeitskraft da war. ich spreche nur davon dass wir eben in ein mehr und mehr automatisiertes zeitalter fortschreiten und entlassungen auch viel damit zu tun haben.
das istes was ich ausagen will wenn ich sage, dass arbeitslosigkeit nicht von stagnation herrühren muss, sondern auch von automatisierung, wechselnder arbeitsdefinition und anderen dingen erzeugt werden kann...

zum apsket dass den laser menschen herstellen, das ist ja auch nur ebedingt richtig. ohne maschiene kannst du keinen laser erstellen...
selbst in der produktionsgüterproduktion werden produktionsgüter genutzt. und es ist durchaus möglich dass auch maschienen vollautomatishc erstellt werden können.

darum soll es aber garnicht gehen, es geht darum dass wirtschaftswachstum und arbeitsplätze nicht in einem imme rklaren verhältnis zueinander stehen...

über stagnation und verluste red ich da eigentlich recht wenig...
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