Die im Irak entführte Susanne Osthoff ist wieder frei und gesund. Das haben am Sonntag (18.12.2005) der Bruder Osthoffs sowie das Auswärtige Amt bestätigt.
Osthoff sei seit Sonntag in sicherer Obhut, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Abend in Berlin. Im Namen der gesamten Bundesregierung wolle er allen Dank sagen, die zu dem glücklichen Ende der Entführung beigetragen hätten. Steinmeier erinnerte zugleich an all jene Menschen, die noch immer in der Gewalt von Geiselnehmern im Irak seien. Unklar ist, wie Osthoff aus den Händen ihrer Entführer befreit wurde und ob Zugeständnisse gemacht wurden oder Geld floss.
Forderungen
Die 43-jährige Osthoff war am 25. November bei einer Überlandfahrt von Bagdad nach Arbil im Nordirak von Unbekannten verschleppt worden. Die Entführer forderten von der Bundesregierung, die Zusammenarbeit mit Irak einzustellen.
Mit einer brennenden Kerze stand eine Frau am Mit einer brennenden Kerze stand eine Frau am 13.12.2005 in Berlin vor dem Brandenburger Tor und beteiligt sich an der Mahnwache für die entführte Susanne Osthoff.Auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte sich zwischenzeitlich in einem vom arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira ausgestrahlten Appell an die Entführer gewandt und die Freilassung der beiden Geiseln gefordert. Dabei verwies er auf das engagierte Eintreten Osthoffs für die Menschen im Irak. "Erkennen Sie dies an und erweisen Sie Ihrerseits Menschlichkeit und Respekt vor ihrem Leben."
Auge in Auge mit der Gefahr
Susanne Osthoff war sich den Gefahren im Irak bewusst. "Wer die Nerven verliert, ist tot", sagte sie 2004 in einem Interview. Zugleich schwärmte sie vom Irak als "Ursprung der Kultur" und von den "hochgebildeten und sensitiven" Irakern. Seit Jahren leistet die Bayerin Hilfe für die Menschen im zunächst von Saddam Husseins Diktatur sowie den Wirtschaftssanktionen gegen ihn und dann vom Krieg gezeichneten Land.
Bereits im Religionsunterricht hätten Orte wie die Hängenden Gärten von Babylon sie fasziniert, sagte Osthoff der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) damals. Sie studierte Vorderasiatische Archäologie, lebte jahrelang im Jemen und nahm 1984 erstmals an Grabungen im Irak teil. Nach der Heirat mit einem jordanischen Araber perfektionierte die gebürtige Münchnerin Presseberichten zufolge ihr Arabisch.
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Irgendwie denke ich noch immer, das da was nicht gestimmt hat.
Ist zwar schön dass sie wieder frei ist, aber ich vermute irgendeine Zusammenarbeit zwischen Osthoff und "Geiselnehmern"
Evtl. um Gelder für ihre Arbeit zu beschaffen, oder so....