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diabolos

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26

Tuesday, May 24th 2005, 5:02pm

Meine Meinung ist man muss mit diesen Gedanken umgehen können, denn wenn man diese Gedanken nicht mehr kontrollieren kann setzt man sie in die Tat um und dann wird man von der Wissenschaft der Psychologie als "krank" bezeichnet.
[GLOW=crimson]Faber est suae quisque fortunae[/GLOW]

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der Schütze

Der Pilger

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27

Tuesday, May 24th 2005, 5:10pm

Seid gegrüßt.

So ein grundlegendes Thema und ich habe mich noch gar nicht dazu geäußert?

Mit der Freiheit der Gedanken würde die Freiheit im Allgemeinen sterben, denke ich. Und, ja, wenn man es vor sich selbst verantworten kann, dann bin ich auch der Meinung, dass man Gedanken durch die Kunst (!!!) ausdrücken dürfen sollte. Sogar "perverse" und "abnorme" Gedanken. Nicht nur, wenn sie der Verarbeitung dunkler Ereignisse dienen, sondern auch, weil jeder Mensch von Natur aus tief in sich etwas Düsteres birgt, wodurch man unter Umständen vor sich selbst zurückschrickt. Diese Angst zu veranschaulichen dient somit, meiner Meinung nach, auch dem unbedingt nötigen Weg zur Selbstfindung.

Gehabt euch wohl, der Schütze
der Schütze
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al sifr

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28

Tuesday, October 11th 2005, 1:11pm

verzeiht, wenn ich das thema mal ein wenig allgemeiber unter die lupe nehme:
-zuerst: wenn man fragt ob man gedanken (gar nicht so wichtig welche) verbieten SOLLTE, muss mann sich zuerst überlegen ob mann gedanken verbieten kann ( im dem sinne, dass man die nötigen mittel dazu hat).
das verbot per gesetz disqualifiziert sich also schon hier, aus mangel an kontrollmechanismen (wäre ja noch schöner).
bleibt noch das moralische verbot, das zur allgemeinen trauer der erstellenden bekanntlich weit weniger bindend ist (5 jahre knast sind irgendwie überzeugender als "du bist ein ganz böser!").
wenn man also zu dem schluss kommt solche gednken seien unethisch (weil sie zb eines menschen unwürdig sind, oder usw), dann muss man, will man mehr mit dieser entscheidung bezwecken, als sich an der erkenntnis der eigenen rechtschaffenheit zu ergötzen, eine begründung liefern, die nicht nur einen selbst überzeugt (ist ja nicht schwehr, da leistet die intuition genug vorarbeit), sondern auch, und gerade, diejenigen, die eher zur entgegengesetzten meinung tendieren.

so. klingt gut. fragt blos nicht worauf ich gerade rauswollte. egal.
sonne macht albern
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al sifr

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29

Tuesday, October 11th 2005, 1:19pm

so nachdem oben die theorie mit mir durchgegangen ist, nochmal was anderes:
ich finde auch die darstellung und veröffentlichung solcher gedanken legitim, da die kunst zum einen gerade die pflicht hat mit ihren mitteln (die weit angenehmer sind als die der praxis) die menschlichen möglichkeiten auszuloten und so auch negatives aufzuspühren und für alle sichtbar zu machen.
wer sich in der kunst mit diesen themen auseinandersetzt wird kaum noch aus dem affekt heraus zu einer entsprechenden handlung gelangen, da ihm die 'thematik'/folgen bereits bewusst sind; da lässt man lich nicht mehr so leicht von sich selbst überrumpeln.
sonne macht albern
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