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HijaDeLaLuna

Mrs. Brainshaker

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1

Wednesday, October 1st 2003, 2:34pm

Die Kunstk, den Alltag zu meistern

Falls es hier nicht reinpasst - bitte verschieben.

Von Paulo Coelho

Über Aikido (Kampfsprotart mit wichtigen Gedanken zu den Kämpfen, die wir im Alltag durchzufechten haben.)

Wer im Leben ein Ziel hat, wird gegen gegnerische Kräfte kämpfen müssen, um diese Kräft unschädlich zu machen, muss man lernen, sie für sich arbeiten zu lassen.

Ein wahrer Krieger opfert niemals seine Freunde, um den Gegner zu besiegen. Und er muss lernen, die Probleme zu erkennen und zu lösen, bevor sie zu Tage treten.

Die beste Art sich seinem Gegner zu stellen, liegt darin, ihn von der Nutzlosigkeit seines Tuns z u überzeugen.

Wir sollten nicht ständig auf die Probeme starren, die sich uns in den Weg stellen: sonst werden wir am Ende von ihnen hypnotisiert und handlungsunfähig gemacht. Wir sollten uns aber auch nicht auf unsere eigenen Vorzüge konzentrieren, denn diese sind dazu da, genutzt und nicht vorgezeigt zu werden.

Dem Sieg geht die Niederlage voraus. Der Schlüssel zum Sieg liegt darin, verlieren zu können und trotzdem nicht aufzugeben.

Das Problem wird uns niemals sagen, wie es zu bekämpfen ist - die Lösung können nur wir selbst finden.

Was haltet ihr davon.

Schwachsinn, Wahrheit...

Celtic.
Es ist ein alter Gedanke:
je schärfer und unerbittlicher wir eine These formulieren,
desto unwiderstehlicher ruft sie nach der Antithese.

Hermann Hesse
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Kassandra

Barbie-Grufti

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2

Wednesday, October 1st 2003, 2:40pm

Also (ich bin Verfechter des. nicht alles ins Schwafelboard, wegen der Übersichtlichkeit), wir könnten das zur Literatur stecken, weil Coelho ja ein begnadeter Autor ist und das ein Textauszug zu sein scheint, oder in die Philosphie, aber auch in die Psychosomatik, weil den Alltag meistern passt da ja rein... such's dir aus...

Zum Thema sag ich später was, keine Zeit gerade...

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
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HijaDeLaLuna

Mrs. Brainshaker

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3

Wednesday, October 1st 2003, 2:42pm

Dann wäre ich für Philosophie, weil es ja auch was mit Kampfsport zu tun hat... Psychosomatik... davor graust es mir ein wenig... verschiebs einfach...

Celtic.
Es ist ein alter Gedanke:
je schärfer und unerbittlicher wir eine These formulieren,
desto unwiderstehlicher ruft sie nach der Antithese.

Hermann Hesse
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Kassandra

Barbie-Grufti

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4

Wednesday, October 1st 2003, 3:36pm

Psychosomtaik sind sehr interessante Themen bei... hab's auf deinen Wunsch hin zur Philo gesteckt...

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
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Dark Light

Intermediate

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5

Wednesday, October 1st 2003, 4:36pm

toll, allgemeine, nichtssagende sätze die ich vorher nicht schon selber gewusst hätte....ich halts für schwachsinn...und das erste und das dritte is eh irgendwie bescheuert "gegnerische kräfte für sich arbeiten zu lassen" und "gegner von der nutzlosigkeit ihres tuns überzeugen"...
also 1. gegnerische kräfte arbeiten immer gegendich, drumheissen sie ja so
und 2. wenn es für deinen gegner nutzloswäre, würde er nicht gegen dich kämpfen
naja....
PAIN - is all thats left inside
HATE - is all thats left behind
HATE and PAIN - is all thats left behind
HATE and PAIN - Solution Suicide
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6

Wednesday, October 1st 2003, 5:46pm

@dark light
genau so seh ichs auch
ist wie das buch von dem dalai lama das ist ebenso nichtsagend und keine wirkliche hilfe
ungreifbarer non-rationalist
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seven

Pik As

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7

Wednesday, October 1st 2003, 10:19pm

also ich finde die idee, gegnerische kräfte für sich arbeiten zu lassen, gar nicht mal so abwegig.
man muss die situation in dme sinne verändern, dass der "gegner" mit seinem tun ins leere läuft bzw. einem in die hände spielt.
allerdings ist das in der praxis so gut wie nie umsetzbar (mir fällt natürlich auch kein passendes beispiel ein) und so kann ich auch vom restlichen text sagen, das ser zwar von der idee her gut ist, aber in der praxis ziemlich unnütz o_O

ich persönlich glaube auch nicht an solche denkweisen
Who will be
there to tell
me how stupid
I am?
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Knightess

Fortgeschrittene

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8

Thursday, October 2nd 2003, 11:46am

Das liest sich schon sehr interessant, nur ob das auch umsetzbar ist, finde ich etwas fraglich, denn ich stehe meinen Gegner nicht wirklich gegenueber, meine Gegner sind ja eher nicht greifbar oder zu weit entfernt. Im Kampfsport ist das eher umsetztbar, weil da wirklich gegnerische Kraefte ins Leere laufen lassen um ihn zu ermueden und so weiter. Das alles so drastisch asl Schwachsinn abtun wuerde ich auf keinen Fall, denn es steckt ja eine tolle Idee hinter diesen Saetzen.
;)
"Sag niemals nie."
Wer mir dazu rät, hält sich selbst nicht danach.
Der Mund eines Wissenden kann diese Aufforderung NIE aussprechen.
Niemand von Keiner (*1950)
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Arkaia

Schülerin

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9

Friday, October 10th 2003, 3:12pm

Ich finde den Teil, mit dem nie aufgeben gut, daran sollte man sich wirklich halten, denn das is wichtig. Nur so kann man voran kommen. Un das man auch verlieren kann is sowieso wichtig, denn man kann net immer gewinnen un sollte es daher akzeptieren auch mal zu verlieren, aber trotzdem weiter zumachen. Ich wuerds auch net als Schwachsinn abstempeln.

Tascha

Quoted

Und wenn deine Hand dir Anlass zur Suende gibt, so hau sie ab! Es ist besser fuer dich, als Krueppel in das Leben einzugehen als mir zwei Haenden in die Hoelle zu kommen, in das unausloeschliche Feuer.
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Alean

Adam's Riese

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10

Friday, October 10th 2003, 5:35pm

hm, ich finde es klingt interessant, es kling auf jedenfall nicht wie albernes gesabbel, das man z.b. oft als powerpointpräsentation geschickt bekommt (wenn man eine entsprechend veranlagte mutter hat :D) ...

mich würde mal interessieren, inwieweit der autor, oder ähnliche autoren soetwas schonmal umgesetzt haben :D (in diesem fall ausserhalb des kampfsports, da geht es nämlich sehr gut) ...
decayzine.de

"es ist total irre wenn man spürt dass das leben plötzlich irgendwie vorwärts geht. als ob das leben grade beschlossen hat zur abwechslung mal toll zu werden. wie in diesem augenblick."
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Ares

Deus ex Machina

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11

Friday, October 10th 2003, 6:29pm

Nun, gegnerisische Kräfte für sich arbeiten zu lassen ist einfacher als man denkt:

Jemand ist sauer auf dich, wenn du dich geschickt anstellst kannst du ihn dazu bringen seine Wut auf jemand anderst zu richten z. B. jemanden den du nicht magst.

Jemand kritisiert deine Arbeit, wenn du dich geschickt anstellst fragst du ihn aus was er besser machen würde und welche Ideen er hat. Sind sie gut kannst du sie verwenden, sind sie deiner Meinung nach schlecht kannst du sie ihn zum Beweis ausführen lassen, funktionieren sie trotzdem, verwende sie, funktionierts nicht bist du die Kritik los ohne dich anstrengen zu müssen.

Jemand intrigiert gegen dich, wenn du dich geschickt anstellst gibst du Vorwürfe gegen dich nach und streust zusätzlich die Beteiligung deines Gegners ein, deine Situtation verschlechtert sich dadurch nicht, aber jetzt muss der Gegner versuchen die Gerüchte aufzuhalten.

Coelho scheint Sun Zu gelesen zu haben...
Krankheit und Tod sind meine Begleiter
Viele geben mir ihre Seele zum Fraß,
Denn Hunger ist mein Wegbereiter
Und gezeugt bin ich aus Gier und Hass

Das Verderben ist meine Geliebte,
Ich lock euch mit dem Versprechen auf Sieg,
Doch hinterlass ich nur Besiegte,
Denn ich bin vernichtend, Ich bin der Krieg
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Entropy

Intermediate

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12

Monday, December 22nd 2003, 2:46pm

@Ares,
so wie du das sagst, scheint das für mich wenig anders als pure Diplomatie zu sein. Diplomaten machen auch selten anders.

Und ich finde auch den allgemeinen Gedanken gut, der hinter dieser Aikido-Philosophie steht. Wenn ein "Gegner" euch wirklich schaden will, tut er dies im Alltag meistens, indem er euch die Kraft raubt. Ob es Kritik ist, Mobbing, Gerüchte etc., man fühlt sich bei sowas doch immer kraftlos und ausgelaugt. Das liegt daran denke ich, wenn man sich mit all seiner Kraft gegen diese Angriffe setzt, und praktisch versucht sich selbst mit ungerichteter Gewalt zu wehren, dann hat der Gegner nämlich exakt sein Ziel erreicht - das ihr eure Energie sinnlos gegen ihn schleudert. Deswegen ist das, was Ares sagt die beste möglichkeit sowas zu begegnen : Nehmt ihm den Wind aus den Segeln, setzt seiner Energie nicht eure entgegen, sondern überlegt euch wie ihr seine Energie zerstreuen könnt. Ist zwar um einiges leichter gesagt als getan, ich kenn das ja selber, aber der Gedanke ist nicht schlecht...

Und auch wenn es jetzt nicht zu der Aikido-Philosophie passt, aber zur Überschrift des Threads passt es sehr wohl ;) :
Es gibt sowohl in der Psychologie als auch in der Chaosmagie die Theorie, das jedes Verlangen eines Menschen ein entgegengesetztes Verlangen mit sich bringt. Wollt ihr also beispielsweise mit jemandem zusammenkommen, wird es in euch aber dennoch das Verlangen geben, das genau das schiefgeht. Warum ? Nunja, Psychologen erklären es damit, das man damit aufmerksamkeit erreicht. Man hat wieder etwas, wegen dem man sich die Augen ausheulen kann und wegen dem die Leute einem wenigsten zuhören und einen in den Arm nehmen. Es hört sich zwar am anfang etwas bescheuert an die Theorie, aber ich war ziemlich erschrocken, als ich an mir in letzter Zeit dahingehendes Verhalten beobachten konnte o.O
Also : Wenn ihr etwas erreichen wollt, solltet ihr euch erstmal vielleicht gedanken drüber machen, ob euer Unterbewusstsein nicht was völlig anderes vorhat als ihr wollt...
Was haltet ihr von der Theorie ? Ich kann auf Wunsch auch mal das Englische Original hier posten.
Peace is a lie
There is only passion,
Through passion I gain strenght,
Through strenght I gain power,
Through power I gain victory,
Through victory my chains are broken,
The Force shall free me
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