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der Schütze

Der Pilger

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 4 911

51

Samstag, 4. März 2006, 19:37

Seid gegrüßt.

Auch darin, als "was" wir geboren werden, könnte man Schicksal sehen, wenn man daran glaubt. In den meisten Fällen offenbart sich in der Geburt eines Menschen in eine soziale Schichte ein eher undankbares Schicksal. Und bevor ich jetzt total im Selbstmitleid versinke: ja, ich stimme dir auch zu, Riveda ;)

Für alle, die an dieser Stelle die Diskussion um das Schicksal weiterführen, stellt sich nun unwillkürlich die Frage: von wem oder was wird Schicksal also gesteuert? Ist Schicksal die Folge unseres Verhaltens in einem früheren Leben? Hängt das Schicksal eines Menschen von Konstillationen im Weltraum ab? Oder unterliegen wir durch unser Schicksal gar den Gnaden höherer Wesen?

Gehabt euch wohl, der Schütze
der Schütze
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Visce

Mr. Viernheimer Dreieck

Registrierungsdatum: 28. November 2003

Beiträge: 1 435

Geschlecht: Männlich

52

Samstag, 4. März 2006, 22:31

Ich glaube nicht, dass man in dieser Frage auf eine einheitliche Lösung kommen kann. Schließlich hat ja jeder derer die an ein Schicksal glauben eine andere Vorstellung.

Es könnte:

- ein vorgegebener Weg (nicht zu ändern)
- mehrere Wege zur Auswahl (jeweils nicht zu ändern)
- abhängig von Lebensweise / Entscheidungen änderbar
- ändert sich durch bestimmte nicht zu beeinflussende Faktoren (Sterne zB)
- ....


sein.

Visce - lost in loneliness since 1985.
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Registrierungsdatum: 8. Februar 2006

Beiträge: 566

Geschlecht: Weiblich

53

Sonntag, 5. März 2006, 20:02

Du hast recht, das kommt an, so wie die Vorstellung von jedem, zum Thema ist. Das hängt an vielen Sachen wie zum Beispiel den Glauben.
Soziologie der Philosophie ist
Philosophie der Philosophie.

Tempora mutantur et nos mutamur in illis.
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Registrierungsdatum: 8. Februar 2006

Beiträge: 566

Geschlecht: Weiblich

54

Freitag, 10. März 2006, 22:43

Denkt man über Schicksal nach, so taucht die Frage auf, ob es einen festgeschriebenen Plan gibt, und ob jede Begebenheit im Leben aufgrund dieses Plans geschieht. Wenn nach diesem Plan vorgegangen wird, was ist die Grundlage des Plans und wer schreibt ihn fest?

Wenn es Gott ist, der diesen Plan festschreibt, inwieweit kann man ihn verantwortlich machen dafür, dass er einen Menschen glücklich und einen anderen unglücklich macht, einen groß, den anderen klein, den einen sich erfreuen lässt, während ein anderer leidet, auch wenn sie alle unter der gleichen Sonne leben und auf der gleichen Erde wandeln?

Wenn es nicht das Schicksal ist, sondern das Handeln des Menschen, ist es dann das Handeln der Vergangenheit, das die Gegenwart bestimmt - und wenn ja, inwieweit ist der Mensch dafür verantwortlich?
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aratlachien

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 25. Januar 2006

Beiträge: 284

55

Samstag, 11. März 2006, 02:16

Dass Gott für das Schicksal (vorrausgesetzt es gibt eines) verantwortlich ist, kann eigentlich nicht sein: Gott hat die Welt laut Bibel erschaffen und dann den Menschen, damit er sie "verwalte". Er hat sein Werk mehr oder weniger sich selbst überlassen - schließlich könnte er ja sonst für Kriege und Unglück verantwortlich gemacht werden, aber er ist doch ein Guter Gott! <= Haben wir in Religion genauso gelernt :D


Und wenn des Menschen vergangenes Handeln das "Schicksal" beeinflusst, ist es dann überhaupt noch Schicksal?

Also irgendwie komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass es doch keines gibt ^^'
Mir wird von alledem so dumm, als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum. (Faust I)
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Registrierungsdatum: 8. Februar 2006

Beiträge: 566

Geschlecht: Weiblich

56

Montag, 20. März 2006, 18:36

Eingentlich ist es doch ein kompliziertes Thema, das viele Fragen offen lässt.
Wieso kann man nicht machen was man will? Ich meine z.B. mein Fall :). Ich war (ohne eingebildet zu sein) sehr gut in der Schule. Meine Lehrerinen haben schon daran gedacht für mich ein Stipendium für die Universität zu beantragen und wir haben das schon alles besprochen. Dann ist alles verloren gegangen als der Psychopat von meinem Vater entschied mich einzusperren. Er meinte ich werde kein Studium brauchen weil ich für immer eingesperrt sein werde. Trotz das ich über alles studieren wollte, wurde mir das verdorben. Alles was ich für mein Leben geplant hatte, ist immer von irgendwelchen zuständen beeinflußt worden. So das am Ende alles anders geworden ist als ich es mir vorgestellt hatte. Dann macht man das beste aus jeder Situation. Aber was bestimmt oder beeinflußt das Leben für die Menschen????
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Visce

Mr. Viernheimer Dreieck

Registrierungsdatum: 28. November 2003

Beiträge: 1 435

Geschlecht: Männlich

57

Donnerstag, 6. April 2006, 20:32

Seltsam. Die Menschen schieben die Schuld an ihrem Unglück immer auf das Schicksal. Aber der Grund für Glück scheint sich immer in den persönlichen Fähigkeiten zu finden.

Visce - lost in loneliness since 1985.
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Leronoth

Kritischer Theoretiker

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 7 082

58

Donnerstag, 6. April 2006, 20:41

Zitat

Original von Visce
Seltsam. Die Menschen schieben die Schuld an ihrem Unglück immer auf das Schicksal. Aber der Grund für Glück scheint sich immer in den persönlichen Fähigkeiten zu finden.


nun diese verallgemeienrung mag ich so nicht teilen. ich betrachte mich selber auch als menshc und wende diesen deterministischen schicksalsbegriff eigentlich nicht an.

natürlich wird eigenes versagen gerne auf äußere Mächte geschoben aber das mahct ja nicht jeder.

nichts destotrotz gibt es übrigens wirklich fälle wo äußere umstände tatsächlich ein versagen bedingen. so dass du also nicht jegliche schuld auf das individuum schieben kannst.
Herz voll Leid und Missgeschick,
Das voll sehnsucht Eden sucht,
Weine! - Oder sei verflucht!

Baudelaire
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Woody

Schüler

Registrierungsdatum: 28. September 2006

Beiträge: 57

Geschlecht: Männlich

59

Montag, 23. Oktober 2006, 14:51

Hey ho,

hm.. ich schieb mein versagen auch nicht aufs Schicksal.

Ich glaube ans Schicksal. Ich habe letztes Wochenende ein Mädchen auf einer Feier gesehen die mir total bekannt vor kam, aber ich konnte sie nicht zuordnen. Später stellt sich dann heraus das ich aus meiner Kindheit kenne, wir waren vor 7 Jahren mal gute freunde und haben uns dann wegen einem Umzug aus den Augen verloren. Aber ist es normal das man sich nach sieben Jahren wieder sieht und man sich mit demjenigen verbunden fühlt aber nicht weiß wieso. ach ja sie war damals 9 und jetzt ist sie 15 das heißt sie sah ganz anders aus als damals und außerdem wars bei ihr genauso. Ich mein das kann doch kein zufall sein da muss was dahinter stecken. Naja ich dachte erst an, cool liebe fürs leben, hehe sie ist 15 und ich 19 da siehts scho etwas krietisch aus und dann kommt auch noch dazu das ich in München wohn und sie Würzburg 250 km entfernt. naja dann fragt man sich auch warum trifft man sich nach so langer zeit und kann sich noch an einer ander erinnern. Vllt find ich den grund ja noch raus^^ oder sie wird doch meine freundin :-P wer weiß.

PS: ich glaube aber das man sein Schicksal verändern kann , also es hängt davon ab wie man gehen will in seinem leben. Und durch die Entscheidung entsteht ein neuer weg, aber ich glaube das es ein paar dinge gibt die zu 100% vorbestimmt sind und die uns passieren werden ob wir wollen oder nicht. zB einen bestimmten menschen treffen oder ähnliches.

woody
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Woody

Schüler

Registrierungsdatum: 28. September 2006

Beiträge: 57

Geschlecht: Männlich

60

Dienstag, 7. November 2006, 14:28

hm.... schade das da keiner mehr antwortet. *schnief*
Naja, vllt meldet sich ja irgendwann jemand.^^

hihi, ich bin jetzt mit ihr zusammen. XD Also wir versuchen es auf die Entfernung. Ich find das toll. Wie gesagt vllt war das schicksaal.

Würd mich freuen wenn mal wieder jemand schreibt^^

bis dann

Woody
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