Du bist nicht angemeldet.

  • Anmelden

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Community-of-Darkness. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lese dir bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Cthulhu

Kaputtalist

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 2 680

Geschlecht: Männlich

1

Donnerstag, 26. Februar 2004, 16:01

ich brauch Hiiilfe...

Huhu,...hat zufällig einer von euch ne Zusammenfassung von Manns "Der Tod in Venedig", weil ich komm nimmer so ganz klar,...habs noch net ganz gelesen und das was ich gelesen hab war so schnell, dass ich nich viel Ahnung hab...

Und morgen muss ich den Plan davon haben...

Biiitte helft mir!
early bird gets the worm, but the second mouse gets the cheese
  • Zum Seitenanfang

Savage

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 15. Februar 2004

Beiträge: 335

2

Donnerstag, 26. Februar 2004, 16:09

Thomas Mann beschreibt in seiner Novelle die letzten Monate des Schriftstellers Gustav Aschenbach, bis zu seinem plötzlichen "Tod in Venedig"
Aschenbach, anerkannter und erfolgreicher Schriftsteller, der erschöpft ist, von jahrelanger intensiver Arbeit, entschließt sich zu einer Reise nach Venedig. Aber schon kurz nach seiner Ankunft will der sensible Autor, die Insel und sein Hotel wieder verlassen. Venedig offenbart sich ihm trüb, es scheint keine Sonne und über der sonst so schönen Stadt hängt eine Dunstglocke.
Aschenbach ist enttäuscht. Schlagartig ändert sich aber die Stimmung des Schreibers. Er, der schon auf seinen Koffern für die Rückreise sitzt, begegnet den Blicken des jungen Knaben Tatzio. Tatzio ist der 14 jährige Sohn einer polnischen Familie, die ebenfalls in dem Hotel ihren Sommerurlaub verbringt. Fortan wird der junge Tatzio, zum Blickfang des alternden Mannes.
Aschenbach sieht den Jungen als vollkommenes, schönes und gottesähnliches Bild, und dessen Lächeln ist das Lächeln des Narziss. Der Autor ist gefangen von seiner Leidenschaft zu Tatzio, aber er versucht diese Liebe als platonische Liebe, ja als Künstlerliebe zu rechtfertigen.
Die dunstigen Witterungsverhältnisse in Venedig finden kein Ende. Trotzdem kann sich der Schriftsteller nicht aufraffen die Stadt, mit ihren ungesunden Klima, zu verlassen. Auch nicht, als er erfährt, dass die Cholera in der Stadt herrscht. Aschenbach bleibt in Venedig, mit ihm die polnische Familie, die er absichtlich nicht vor der schlimmen Seuche warnt, damit er nicht den Knaben verliert.
Der Autor wird am Ende ein Opfer der Seuche und seiner Liebe. Er stirbt mit einem letzten Blick auf den Knaben am Strand von Venedig.

Thomas Mann beschreibt in seiner Novelle sehr gefühlsvoll, die Liebe eines alternden Mannes zu einen jungen Knaben. Aus einer anfangs ästhetischen Künstlerliebe wird Leidenschaft. Aus einem anerkannten Autor wird ein würdeloser Mensch, der selbst die Gefahr des Todes nicht mehr scheut.

Der Tod in Venedig ist eine der schönsten Novellen von Thomas Mann. Die Novelle ist eine moderne Version des ewigen Themas "Der platonischen Liebe". Thomas Mann erzählt die Geschichte, wie auch seine anderen, immer aus der Perspektive, als wenn er sich selbst in der Handlung bewegt, er versenkt sich leidenschaftlich in den Vorgang, die Person, die Seelenlage, dabei zieht er uns mit hinein und lässt uns nicht mehr los.

Langt das ? oda noch mehr
  • Zum Seitenanfang

Cthulhu

Kaputtalist

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 2 680

Geschlecht: Männlich

3

Donnerstag, 26. Februar 2004, 16:28

joa, das hilft mir durchaus weiter!!

Dankesehr!

lölz...der heißt aber Tadzio *g*
early bird gets the worm, but the second mouse gets the cheese
  • Zum Seitenanfang

Savage

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 15. Februar 2004

Beiträge: 335

4

Donnerstag, 26. Februar 2004, 16:29

Gib mir mal deien Email per PN dann schick ich dir noch 2 Texte
  • Zum Seitenanfang

Kassandra

Barbie-Grufti

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 10 901

Geschlecht: Weiblich

5

Donnerstag, 26. Februar 2004, 20:12

Die Erzählung "Tod in Venedig" ist doch leicht zu lesen und auch nicht sonderlich schwer... du faule Socke!!! Wenn du noch Hilfe brauchst, ich hab das neulich erst behandelt...

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
  • Zum Seitenanfang

Savage

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 15. Februar 2004

Beiträge: 335

6

Donnerstag, 26. Februar 2004, 20:16

Ich glaub den topic kannste dicht machen ich hab ihm
ca 20 kb in textdocs dazu geschickt ...
LG lessie
  • Zum Seitenanfang

Kassandra

Barbie-Grufti

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 10 901

Geschlecht: Weiblich

7

Donnerstag, 26. Februar 2004, 20:39

na, lassen wir offen, er soll mal seine Erkenntnisse mit uns teilen, "Tod in Venedig" wird so oft gelesen, dass es bestimmt noch anderen Usern helfen kann...

Hab mir eben erst die Zusammenfassung durchgelesen und da fehlt noch einiges... bzw. ist so nicht richtig: man erfährt während der gesamten Erzählung nicht, wie alt Tadzio ist, die meisten schätzen ihn auf ca. 5-12 Jahre.

Die Erzählung basiert auf einer wahren Begebenheit, denn Th.Mann war in Venedig (samt Familie) und traf dort auf diesen 14-jährigen Jungen, in den er sich verguckte (bekanntermaßen war Th.Mann eigentlich schwul).


Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
  • Zum Seitenanfang

Savage

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 15. Februar 2004

Beiträge: 335

8

Donnerstag, 26. Februar 2004, 20:41

Hast ja Recht . *sichehrfürchtigbücktundsachteentschwindet*

*gg*
  • Zum Seitenanfang

Kassandra

Barbie-Grufti

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 10 901

Geschlecht: Weiblich

9

Donnerstag, 26. Februar 2004, 20:47

<-- hat immer Recht, das musst du noch lernen *g*

und wo hast du den Text eigentlich her? Das Ende finde ich ziemlich schlecht...
Zum Einen ist diese Liebe nicht platonisch, Aschenbach verfolgt diesen Jungen quer durch Venedig, das ist absolut nicht platonisch... es kommt nur nicht zu einem körperlichen Kontakt, aber wenn diese Erzählung heute geschrieben werden würde, dann würde es da heiß zur Sache gehen, was wetten wir?
der würdelose Aschenbach... ich weiß nicht... ich habe ihn in dem ganzen Stück nicht als würdelos empfunden und erlebt, sondern einfach als einen alten Mann, der sich noch einmal richtig verliebt...

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
  • Zum Seitenanfang

Savage

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 15. Februar 2004

Beiträge: 335

10

Donnerstag, 26. Februar 2004, 20:56

Er versucht diese Liebe als platonisch hinzustellen . Steht doch da oder ?(
Den text hab ich auf der Festplatte seit paar Monaten
und dazu noch ein paar andere noch viel schlechtere ..war der erste denn ich fand .. ich finds auch net so doole fg*
  • Zum Seitenanfang