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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

1

Sonntag, 3. Juli 2005, 12:29

katholiken machen gegen satanisten mobil

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Registrierungsdatum: 11. Oktober 2003

Beiträge: 3 270

2

Sonntag, 3. Juli 2005, 12:49

Mhh,

ist das ein demonstrativer Gegenangriff gegen das Buch "Illuminati"? War doch der Vatikan auch gegen und wollte es sogar verbieten.
Die sollen nur aufpassen, dass sich dadurch nicht noch mehr zum Satanismus bekennen..
Die haben doch einen an der Klatsche.
zur Aufklärung ist es ja gut gemeint, aber um gegen an zu kämpfen :lolwech

RoB
Liebe ist wie der Wind - Man kann sie nicht sehen, aber fühlen!
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MoonCat

Träumerin

Registrierungsdatum: 1. August 2004

Beiträge: 1 661

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3

Sonntag, 3. Juli 2005, 13:22

Vor einer Weile kam mal im Fernsehen ein Beitrag über Teufelsaustreibungen. Da wurde auch von dem Fall einer jungen Frau berichtet, die Epilepsie hatte, und der über Monate hinweg so lange der Teufel ausgetrieben wurde, bis sie starb. Erst später, durch eine Exhumierung, wurde ihre Krankheit entdeckt, davor wurde sie verleugnet.

Schon klar, dass es übel ist, wenn jemand im Namen Satans mordet, aber ich glaube nicht, dass die Kirche mit Exorzismen etwas dagegen tun kann. (Dafür müsste man wahrscheinlich an Gott, Teufel und Besessenheit glauben.) Meiner Meinung nach sind solche Mörder entweder ‚normale Mörder’, die sich hinter einem Kult Verstecken, oder Geisteskranke. Erstere gehören – wie andere Straftäter auch – ins Gefängnis, Zweite in die Psychiatrie. Ich wüsste nicht, wie die Kirche da helfen kann.
Aber es ist verständlich, dass sich streng gläubige Katholiken durch solche Vorfälle angegriffen fühlen und etwas dagegen tun wollen. Doch diese Maßnahmen finde ich etwa so sinnvoll wie die Kreuzzüge. Daran müssen nur wieder Unschuldige leiden (wie oben).
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Kasmodiah

Dea ex machina

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Geschlecht: Weiblich

4

Sonntag, 3. Juli 2005, 13:28

Mein erster Gedanke: "Ähm, wie bitte??"


Zugegebermaßen fehlt mir jegliches Detailwissen über die Aufgaben/Tätigkeiten eines Exorzisten (und den Film hab ich leider auch noch nicht gesehen ;) ), aber wenn sie versuchen, Menschen, die (angeblich) von "Geistern" besessen sind, auf die Weise versuchen zu helfen, indem sie sie mit Weihwasser besprühen und "Satan, verschwinde" murmeln u.ä. ;) dann fällt mir dazu echt nichts mehr ein :rolleyes:


Zum Thema Satanismus:

War ja klar, dass die katholische Kirche so reagiert :happy::

Ich mein, ich persönlich halte auch nichts von Satanismus, aber man muss die Sache mal aus der Sicht der italienischen Katholiken betrachten:

Seit diese durchgeknallten Spacken in Italien aus angeblich satanistischen Motiven mehrere Leute umgebracht haben, scheinen die Leute dort mehr Angst vor Individuen dieser Art zu haben. Und die katholische Kirche macht sich das wohl zunutze, indem sie den Menschen zeigt: "Wir kämpfen gegen diese Leute" und ihnen dadurch Sicherheit in dem Sinne suggeriert, dass sie gegen Satanisten mobil macht.
Vielleicht denken sich dann die Katholiken (als auch Nicht-Katholiken) "Ah, die kümmern sich wenigstens um dieses Problem". dann würde die rechnung der Kirche aufgehen.
So meine These bezüglich der Motive der Kirche.



EDIT: @Mooncat:

Ich denke ebenfalls nicht, dass das funktioniert. Auch dass dadurch wieder mehr Menschen sich zur kath. Kirche zugehörig fühlen, wird denk ich, nicht der Fall sein.
Und Exorzismus ist, wie du schon sagtest, einfach sinnlos ;)
The hardest thing in this world is to live in it.
Be brave.
Live.

“Man muss vor nichts im Leben Angst haben, wenn man seine Angst versteht.” [Marie Curie]
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MoonCat

Träumerin

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Beiträge: 1 661

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5

Sonntag, 3. Juli 2005, 15:28

Zitat

Original von Kasmodiah
In welchem Jahrhundert leben wir denn, dass es sowas wie Exorzismus noch gibt?
Man korrigiere mich, wenn ich falsch liegen sollte, aber meines Wissens fand der letzte Fall von Exorzismus letztes Jahrhundert in einem Film statt :D
Nein, leider nicht. Der Fall, von dem ich oben geshrieben hab, war zwar letzes Jahrhundert -> 1976, aber hier in Deutschland!


Zitat

Original http://lexikon.freenet.de/Exorzismus
Es kam bei Exorzismen auch zu Todesfällen. Der letzte kirchlich genehmigte "große Exorzismus" in Deutschland forderte ein Todesopfer - Anneliese Michel. Die an Epilepsie leidende angehende Lehrerin starb 1976 nach einer vom Würzburger Bischof Josef Stangl angeordneten und von Pater Arnold Renz und Pfarrer Alt durchgeführten Teufelsaustreibung an den Folgen von Unterernährung und Entkräftung. Gegen Ende des über 10 Monate andauernden Exorzismus an ihr hatte sie sich jeglicher Nahrungsaufnahme widersetzt. Juristisch hatte dieser Vorfall ein Nachspiel. Wegen "fahrlässiger Tötung durch Unterlassung" wurden die Eltern, Pater Renz und Pfarrer Alt im April 1978 zu einer dreijährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Das Gericht wirft ihnen vor, sie hätten für medizinische Hilfe sorgen und einen Arzt hinzuziehen müssen.

In den USA sind seit 1995 mindestens fünf Menschen in der Folge von Exorzismen gestorben.
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Kasmodiah

Dea ex machina

Registrierungsdatum: 26. September 2003

Beiträge: 3 200

Geschlecht: Weiblich

6

Sonntag, 3. Juli 2005, 15:30

Ach du Sch*** 8o

Na gut, dann editier ich das zwecks besserem Wissen mal lieber.

Danke für die Info *smile*


Komisch, dass es bei so Sachen desöfteren zu Todesfällen kam ?(
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MoonCat

Träumerin

Registrierungsdatum: 1. August 2004

Beiträge: 1 661

Geschlecht: Weiblich

7

Sonntag, 3. Juli 2005, 15:35

wenn man weiß, wie das abläuft und dass bei Misserfolg nicht einfach aufgehört wird, sondern weiter auf Heilung gehofft^^, dann sind die Todesfälle leider keine Überraschung mehr.
.
ich weiß nicht weiter -- ich weiß nicht wo wir sind -- ich weiß nicht. weiter... *sing*
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der Schütze

Der Pilger

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 4 911

8

Sonntag, 3. Juli 2005, 17:06

Seid gegrüßt.

Es gibt hier solche und solche und dort solche und solche. Oder morden etwa alle, die Satanisten sind? Nein. Aber Katholiken sind automatisch alle fanatische Vollidioten, was?

Glaubt ihr denn im Ernst, der Papst wird die Folter etc wieder einführen? "Exorzismus", die Teufelsaustreibung, kann genau so gut in Gesprächen statt finden, die vielleicht auch klären, welche Probleme einen (jungen) Menschen veranlassen, gefährlichen Satansbewegungen bei zu treten.
Dass der Okkultismus in Mode ist, hat sich nicht ohne Grund so entwickelt. Dagegen kann auch die katholische Kirche nichts machen, aber Priester sind auch und vielleicht sogar vor allem Seelsorger. Sind sie über den Satanismus aufgeklärt, können sie dem ein oder anderen möglicherweise helfen, der sich in einer Sekte befindet, aus welcher er nicht mehr alleine (oder lebendig) heraus kommt. Und zwar ohne dunkle Vorurteile an den Tag zu legen, durch welche sich ohnehin kein Mensch mehr an sie zu wenden wagte.

Dass es auch katholische- schwarze Schafe gibt, ist klar. Aber es gibt unter den Satanisten mindestens ebenso viele schwarze Schafe.

Gehabt euch wohl, der Schütze
der Schütze
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

9

Sonntag, 3. Juli 2005, 19:45

@schütze, erstmal... wenn wir hier wirklich von satanisten reden - nicht von anhängern von lavey's lehren, sondern von den deppen, die sich einem kult wie dem golden dawn order anschliessen - brauchen wir über schwarze schafe gar nicht zu reden, die gibts dort nicht. die sind alle krank.
aber was ich nicht verstehe, ist deine empfindliche reaktion bezüglich katholiken. natürlich gibts auch katholiken, die nicht krank sind! meine engste freundin ist (noch?) katholikin und für sich persönlich sehr gläubig, auch wenn sie (dank benedikt XVI) mit dem gedanken spielt, aus der kirche auszutreten. es geht doch nicht um katholizismus.

es geht um exorzismus. und da kannst du mir leider nicht erzählen, dass der mit gesprächen stattfinden soll. das weiter oben erwähnte beispiel von 1976 macht erschreckend deutlich, dass es sich bei exorzismus immer noch sehr stark um folter handeln kann.

ausserdem kam mir eiskalt in den sinn, wie die meisten gottesdiener - pardon, wenn ich das so verallgemeinernd sage, nur leider ist es so - beim anblick eines pentagramms automatisch an satan denken. erinnert man sich der wahren bedeutung eines pentagramms, ist das ein sehr tiefgreifender fehler und beispielhaft für die lückenhafte aufklärung derer, die eigentlich selbst aufklären sollten.
die meisten menschen neigen dazu, dinge vereinfacht zu sehen und bei vorurteilen aus dem vollen zu schöpfen. das betrifft nicht nur gläubige, schon gar nicht nur priester. wenn die aber mit so einer kampagne anfangen, geraten leicht auch menschen ins visier, die es gar nicht verdient haben.
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der Schütze

Der Pilger

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 4 911

10

Montag, 4. Juli 2005, 11:48

Sei gegrüßt, Elen.

Was ich sagen möchte ist, dass nicht alle so sind. Es gibt durchaus eine große Anzahl an Priestern, die dem Bildnis, das du hier so versteift darlegst, absolut widersprechen.

Nun müssten wir "Satanist" definieren und obendrein wissen, inwiefern diese vatikanische Aufklärung darüber abläuft. Denn, bevor die mir nicht wörtlich sagen können, was sie unter "Exorzismus" verstehen, werde ich leider objektiv bleiben müssen und die "Folter" ausschließen.

Und persönlich möchte ich anmerken, dass ich sowohl die schlechtesten, als auch die besten Erfahrungen mit der Katholischen Kirche gemacht habe. Und ich sehe absolut nicht ein, weshalb hier immer von Toleranz gesprochen wird, die Katholiken aber im Vornhinein schon mit solchen Vorurteilen und Verallgemeinerungen belastet sind, dass ein jeder vernünftig denkende und halbwegs allgemein gebildete Mensch nur noch den Kopf schütteln kann.
der Schütze
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MoonCat

Träumerin

Registrierungsdatum: 1. August 2004

Beiträge: 1 661

Geschlecht: Weiblich

11

Montag, 4. Juli 2005, 13:13

Es geht hier wirklich nur um die Priester und Kardinäle, die die Genehmigung haben/vergeben Exorzismen auszuführen und wirklich daran glauben, dass Menschen, die von unkontrollierten Zuckungen geschüttelt werden o.ä. (wie es bei Epilepsie und anderen Krankheiten der Fall ist), vom Teufel besessen sind. Und die dann natürlich auch nicht so schnell aufgeben, denn welcher Mann Gottes will schon gegen den Teufel verlieren?!

Zitat

Original http://lexikon.freenet.de/Exorzismus
Die äußerlich erkennbare Form des Exorzismus variiert, kulturbedingt, vom intellektuellen Dialog bis zum Tanz im Trancezustand, sollte aber keinesfalls bezüglich geistigen Gehaltes außer Acht gelassen sein. (Auch hier gilt fort: Die Form ist nichts, der Inhalt ist alles!)

Der Exorzismus ist im allgemeinen, insbesondere nach "katholischer Lesart", aber eben nicht zwingend, nach einem bestimmten Schema gegliedert:

Bedrohung
Namenserfragung
Ausfahrwort
Rückkehrverbot
wer's genauer wissen will, liest z.B hier: http://www.theologe.de/theologe9.htm oder sucht im Internet nach >Exorzismus<


Ein Dialog ist natürlich noch keine Folter. Aber wie würdest du es finden, wenn du monatelang regelmäßig im Bett festgehalten und mit ”Ich beschwöre dich, unreiner Geist, jeden Einfluss des bösen Feindes, jedes Gespenst und jede teuflische Heerschar, im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Verschwinde und fahre aus von diesem Geschöpf Gottes!” angesprochen und -geschrien wirst? Nicht so nett, oder? Vor allem, wenn du krank bist und eigentlich ärztliche Hilfe bräuchtest.


edit: Sorry, wenn das zu sehr nach Kampfstimmung klingt, aber ich glaube einfach nicht daran, dass der Teufel Körper von Menschen in Besitz nimmt, und das macht jede Form des Exorzismus unnötig.
Leute, die meinen sie müssten einem Satanskult folgen o.ä., brauchen eher eine Bekehrung (wenn auch nicht unbedingt zum Gottesglauben), und (Gestes-)Kranke ärztliche Hilfe.
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der Schütze

Der Pilger

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 4 911

12

Montag, 4. Juli 2005, 16:20

Seid gegrüßt.

Meine letzten Worte, sonst rennen wir noch stundenlang im Kreis ;)

Zitat

Es geht hier wirklich nur um die Priester und Kardinäle, die die Genehmigung haben/vergeben Exorzismen auszuführen und wirklich daran glauben, dass Menschen, die von unkontrollierten Zuckungen geschüttelt werden o.ä. (wie es bei Epilepsie und anderen Krankheiten der Fall ist), vom Teufel besessen sind.
Natürlich befürworte ich derartiges nicht. Ich habe den ARtikel auch gelesen und war, als mein Blick auf das Datum, welches Elen bereits genannt hat, ebenso schockiert. Ich sehe nur nicht ein, weshalb hier so verallgemeinert wird. Ich möchte gewisse Menschen hier auch nicht derartig blamieren und sie nun nach ihren persönlichen Erfahrungen mit der katholischen Kirche fragen.

Zitat

Sorry, wenn das zu sehr nach Kampfstimmung klingt, aber ich glaube einfach nicht daran, dass der Teufel Körper von Menschen in Besitz nimmt, und das macht jede Form des Exorzismus unnötig.
Daran glaube ich ebeso wenig, aber, wie du ebenfalls schon gesagt hast: das ist unser "Glaube", unser Recht, dieses zu glauben, so, wie andere anderes glauben dürfen.

Und bevor ich mich hier erneut wiederhole und diese "Kampfstimmung" (;) ) verstärke, sei nur dieser Absatz noch einmal hervorgehoben. Lest ihn objektiv und vorurteilslos, denkt vielleicht nicht daran, dass er dem Vatikan entspringt und vielleicht seht ihr dann auch, dass eigentlich nicht mehr dahinter steht, als wir alle schon im Religionsunterricht gehört und gelesen haben:

"Im Kurs sollen Theologiestudenten und Priesterseminaristen psychologische, biblische, theologische, historische und rechtliche Aspekte des Satanismus studieren. Teilnehmer können auch eine Prüfung über Exorzismus ablegen. Ziel sei nicht nur die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Satanskult. Angehende Geistliche sollten zudem darauf vorbereitet werden, Betroffenen zu helfen und "ein so schwieriges Unterfangen abseits von Aberglauben und Sensationsgier in Angriff zu nehmen", wie die Akademie mitteilte."

Mit freundlichen Grüßen, der Schütze
der Schütze
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Elen

Elbenkriegerin

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Beiträge: 2 982

13

Montag, 4. Juli 2005, 19:37

schützin, hatte ich nicht ausdrücklich davon geredet, dass NICHT ALLE katholiken krank sind und lediglich gesagt, dass in meinen augen DIE MEISTEN (was ausnahmen ja wohl bestätigt!) gottesdiener einfach zu schlecht informiert sind? ich kann doch an sowas nicht jedesmal noch ein "ABER nicht alle sind so, denn es gibt auch noch vernünftige undsoweiterundsofort" anhängen. war das nicht deutlich genug? ich wäre die letzte, die verallgemeinert!

- ok, einmal hab ich verallgemeinert, aber im bezug auf satanisten (also satanskult-anhänger). dort habe ich gesagt, "die sind alle krank". aber wer sich so einem kult anschliesst und allen ernstes glaubt, satan huldigen zu müssen durch opfer und irgendwelche kranken rituale, gehört nun mal wirklich in ne geschlossene.
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Resurrected

MiesePÖHter

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Geschlecht: Männlich

14

Montag, 4. Juli 2005, 23:19

Seid gegrüßt!
Bevor ich zum eigentlichen Thema komme möchte ich erwähnen dass ich mich weder mit der einen Gruppe noch mit der anderen identifizieren kann. Katholiken sowie auch Satanisten sind für mich Menschen die nach einer anderen Auffassung leben als ich.
Jede dieser beiden Gruppen hat ihren Glauben und vertritt diesen. Natürlich ist es mehr als unnötig und schlecht wenn Epileptiker aufgrund ihrer Krankheit von Katholiken "exorziert" werden und darunter leiden und oft auch sterben. Trotzdem muss man meiner Meinung nach auch die Katholiken verstehen. Versetzen wir uns einmal in die Lage eines gläubigen Katholiken. Wir glauben an Gott, an die Schöpfung, an Luzifer usw. Wir sind nun fest überzeugt dass die Person die vor uns liegt vom Teufel besessen ist, unser größter Feind belagert die sterbliche Hülle eines unserer Schafe. Uns ist klar, wir müssen den Teufel austreiben. Natürlich gibt es Menschen die behaupten das wäre nur eine Krankheit, den Teufel gibt es nicht blablabla. "Der größte Trick des Teufels war es, die Menschen glauben zu lassen dass es ihn nicht gibt"
Wir sind also überzeugt von unserem Glauben und machen uns daran diesem Menschen der vom Teufel gequält wird zu exorzieren, ob erfolgreich oder nicht, wichtig ist nur, wir versuchen zu helfen. Und das ist es was viele hier anscheinend nicht verstehen wollen, diese Exorzisten sind keine perversen Schweine die Spaß daran haben Epilektikern ein paar Bibelverse entgegenzubrüllen, diese Leute glauben daran diesen Menschen helfen zu können. Und wenn ihr auch nur ein Fünkchen Ahnung von Menschen habt, dann wißt ihr dass es nichts stärkeres gibt als der Glaube der Menschen. Ich glaube an Vampire, und wenn Gott persönlich mir erscheinen würde und mir in die Stirn tätowieren würde "es gibt keine Vampire" dann würde ich trotzdem noch weiter daran glauben.
Nun, ich bin müde und erschöpft, und vielleicht habe ich mich nicht so ausgedrückt wie ich es hätte sollen, aber ich hoffe trotzdem dass mir einige folgen können und verstehen was ich meine.

Resurrected

PS: @rob: Wegen Illuminati, das Buch ist schon ein paar Jahre draussen und wurde einige Millionen mal verkauft, für Gegenmaßnahmen wärs etwas spät.

As sure as night is dark and day is light...
I keep you on my mind both day and night...
And happiness I've known proves that it's right...
Because you're mine...
I walk the line
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diabolos

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 22. November 2004

Beiträge: 359

Geschlecht: Männlich

15

Dienstag, 5. Juli 2005, 09:43

Typisch katholische Kirche, diese Typen im Vatikan haben doch den ganzen Tag nichts besseres zu tun als auf Metallern, "Satanisten oder Schwulen herumzusteigen. Ich finde das komplette Diskrimierung!!!!!! *gaga*
[GLOW=crimson]Faber est suae quisque fortunae[/GLOW]

Wollt ihr dass Vampire auch ein Heim haben dann klickt hier
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

16

Dienstag, 5. Juli 2005, 19:28

@res du hast natürlich recht mit dem, was du sagst. was mir nicht in den kopf will, ist, dass genau diese leute, die so überzeugt sind von einem dämon, den es zu exorzieren gilt, sich der tatsache verweigern, dass die moderne medizin das schafft - und zwar mit medikamenten...
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