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ich

Meisterin

Registrierungsdatum: 28. Februar 2004

Beiträge: 1 992

Geschlecht: Weiblich

1

Freitag, 21. Januar 2005, 19:52

EU will Fast-Food-Werbung verbieten


Die deutsche Stifung Warentest hat Burger getestet und kommt dabei zu dem Schluss, dass sie besser sind als ihr Ruf. Trotzdem kommen aus Brüssel derzeit scharfe Töne in Richtung Lebensmittelindustrie. Die EU-Kommission droht all jenen Nahrungsmittelherstellern mit Gesetzesmaßnahmen, wenn diese ihre Junk-Food-Werbung für Kinder nicht einstellen.

Der EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou warnte die Industrie wegen der zunehmenden Fettleibigkeit unter jungen Menschen. Selbstregulation sei der schnellste und effektivste Weg, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Die Konzerne haben laut Kyprianou noch ein Jahr, bevor die EU die notwendigen Schritte einleitet, berichtet Pressetext Austria.

Teil des Problems sei nach wie vor die Wahrnehmung der Fettleibigkeit als primär US-amerikanisches Problem. Kyprianou verlangt von der Industrie künftig auch eine bessere Produktkennzeichnung. Die Zusammenarbeit mit den Regierungen und Gesundheitsorganisationen bei der Promotion eines gesunden Lebensziels soll zusätzlich erfolgen. Im März sollen die ersten Gespräche über selbstregulative Standards erfolgen und Ende des Jahres dann die ersten Ergebnisse vorliegen.

Burger besser als ihr Ruf
Ob Burger King oder McDonalds: Viele Burger sind besser als ihr Ruf. Von 19 getesteten Burgern aus Fast-Food-Restaurants oder dem Supermarkt wurden acht als "gut", zehn als "befriedigend" und einer als "ausreichend" eingestuft, berichtet die Stiftung Warentest in ihrem neuesten Heft.

Der Gewinner
"Der Cheeseburger von McDonalds ist der Testsieger. Er ist für alle Altersklassen - also Kinder, Jugendliche und Erwachsene - in den Nährwerten pro Portion gut und kann damit überall als Hauptmahlzeit eingesetzt werden und gibt noch genug Raum, einen Saft dazu zu trinken", sagte die Projektleiterin bei Stiftung Warentest.

Der Verlierer
Schlusslicht wurde der "Chicken Supreme" von Burger King. Der mit 228 Gramm größte Burger sei für Kinder zu fett und zu salzig. Die Produkte aus dem Kühlregal seien meist aus fettreicherem Schweinefleisch, dennoch erhielten drei die Wertung "gut", ebenso die drei tiefgefrorenen Burger.

Das Problem bei Fast Food seien nicht die Burger, sondern die meist in den Menüs dazu gehörenden Pommes frites. "Wer sich dazu noch eine Extraportion Majo bestellt, isst zu viel", heißt es im Heft. Das Essen addiere sich dann auf rund 800 Kalorien, fast doppelt so viel, wie für eine Hauptmahlzeit für Grundschüler angebracht sei. Würden die Burger nicht täglich verzehrt und nicht zwei oder drei auf einmal, dann seien sie "ordentliche Produkte, auf keinen Fall schlechte Lebensmittel", sagte Rehlender.


Was haltet ihr davon....ICH "NICHTS "
Ist genauso unsinnig wie die Rauchverbote z.Bsp. in Italien...bin zwar Nichtraucher finde es aber trotzdem nicht ok...sondern seh es als Einschränkung persönlicher Freiheit an.

Alles mit Maß und Ziel ...

Flehen um ein anderes, besseres Sein


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ICH
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

2

Freitag, 21. Januar 2005, 20:27

jetzt wollen sie wohl alles regulieren.
sollen sie doch mal den fernsehsendern sagen, die dürfen pro stunde nur soundsoviel werbespots bringen - maximal. damit tun sie ein besseres werk *angenervt bin*

nee, ganz ehrlich. das rauchverbot ist bescheuert und macht der gastronomie schwer zu schaffen, falls es so strikt durchgeführt wird wie in italien, und auch das da... spinnerei. meine güte. wer so blöd ist und auf werbung reinfällt, tut das auch, wenn er sie nur einmal gesehen hat statt zehnmal. und auf die lieben kleinen sollten die eltern halt mal ein auge haben, statt papa staat.

die haben doch einen anner waffel...
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Kassandra

Barbie-Grufti

Registrierungsdatum: 24. September 2003

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3

Freitag, 21. Januar 2005, 21:10

Sorry, aber lest das mal in Ruhe- wenn ich das richtig interpretiere geht es speziell um die Junk-Food-Werbung, deren Zielgruppe Kinder sind. Und ich finde, die gehört wirklich eingestellt, denn diese Kids kriegen ihre Eltern andauernd (!!!) dazu rum, dass sie zu McDonalds oder Burger King gehen, weil sie das Spielzeug etc. wollen. Und das finde ich nicht richtig, denn jemand, der es gewohnt ist, 1-2 Mal die Woche dorthin zu gehen, wird ganz bestimmt nicht mit 16 damit aufhören, nur weils dick macht (außerdem is dann eh schon zu spät...)

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
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HijaDeLaLuna

Mrs. Brainshaker

Registrierungsdatum: 27. September 2003

Beiträge: 2 365

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4

Samstag, 22. Januar 2005, 15:46

Also,

ich finde diese Maßnahme ok. Ich mein, es gibt halt kinder die gehen zu oft zu Mc Donalds und Burger King, und in so einem Happymeal ist halt nicht nur der Burger und das Spielzeug drin, sondern auch noch Cola, Ketchup, Pommes... lauter Zeugs in dem mehr Zucker (bei Pommes fett) dran ist, sodass es für mehr als 1x pro Woche gut wäre (wenn überhaupt).

Desweiteren find ichs gar nicht sooo übel, wenn man diese Werbung einstellt, bzw einschränkt.

Die Amis sind desweiteren auch schon drauf gekommen,d ass gesundes Essen viel viel besser ist, un dhaben daraus jetzt irgendswie n neuen Tick erschaffen... so neach dem Motto ernähr dich gesund und so weiter... (zuviel Gesundes ist zwar auchnicht gut, aber wenn dann halt gleich extrem)... wie auch immer, bleibt es abzuwarten, was da noch soweiterläuft.

Luna.
Es ist ein alter Gedanke:
je schärfer und unerbittlicher wir eine These formulieren,
desto unwiderstehlicher ruft sie nach der Antithese.

Hermann Hesse
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DreamOfDarkness

Fortgeschrittene

Registrierungsdatum: 25. September 2003

Beiträge: 569

Geschlecht: Weiblich

5

Samstag, 22. Januar 2005, 18:03

ich halte die maßnahme nicht gerade für sinnvoll. fast food ist nicht der einzige schuldige, wenn es um das zunehmende übergewicht von jugendlichen geht.

es ist v.a. aufgabe der eltern, sich darum zu kümmern, dass ihre kinder lebensmittel in maßen zu sich nehmen (und das muss nicht unbedingt fast food sein) und ausreichend bewegung bekommen. gerade letzteres scheint nicht mehr sehr weit verbreitet zu sein, ganz besonders wenn sich die eltern keine / nicht genug zeit für ihre kinder nehmen.
"Warum ich rückwärts gegangen bin?" sagte Pippi. "Leben wir etwa nicht in einem freien Land? Darf man nicht gehen, wie man möchte?"
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DarkAngel

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 21. Januar 2004

Beiträge: 474

Geschlecht: Männlich

6

Samstag, 22. Januar 2005, 19:17

Am Essen alleine wirds wohl kaum liegen, was den Kindern fehlt ist Bewegung.
Weil sie es ja von kleinauf so gewohnt sind, da genügen die paar Turnstunden nicht, die vermutlich eh überall gleich gekürzt werden.

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DarkAngel
Es gibt Tage da verliert man!

Der Mensch interresiert sich nicht mehr für sich selbst. Allein wichtig wird ihm, wem er angehört. Er verschanzt sich nicht, wenn er stirbt, er verschmilzt. Er verliert sich nicht, er findet sich. Das ist nicht der Wunsch eines Moralisten. Das ist die gängige Wahrheit, eine alltägliche Wahrheit, die eine alltägliche Selbsttäuschung mit einer undurchdringlichen Maske überdeckt.
Antoine de Saint Exupéry
Aus "Flug nach Arras"
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

7

Samstag, 22. Januar 2005, 21:28

seh ich ähnlich, die bewegung fehlt denen (und die gelegenheit dazu bzw auch dazu, sich ein gutes körpergefühl zuzulegen).
ausserdem sollte man konsequenterweise die ganzen werbungen für irgendwelche nullfett-produkte auch einstellen. die produzieren nämlich in meinen augen handfeste esstörungen in richtung anorexie X(
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Asmodeus

Mad Hatter

Registrierungsdatum: 6. Februar 2005

Beiträge: 921

Geschlecht: Männlich

8

Montag, 21. Februar 2005, 14:49

Jeder soll selbst entschewiden dürfen, deswegen find ich ein solches Verbot, genauso wie das Zigaretten-Werbung-Verbot total bescheuert.
Wewr so schwach sit, sich von der Werbung verleiten zu lassen, der wird auch verleitet, wenn er mal an nem MC doof vorbeigeht und wer sich nicht beeinflussen lässt, dem is es egal.
Die Werbung ist nicht das Problem, sondern das fastfood und das gibt es auch noch, wenn die Werbung abgesetzt wird (genau wie es Zigaretten gibt, obwohl Werbung verboten ist)
Kissalonecomplex unterliegt den bei Naturprodukten üblichen Schwankungen.

:edd
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Lullaby

Profi

Registrierungsdatum: 24. August 2004

Beiträge: 756

9

Montag, 21. Februar 2005, 22:08

ich finds gut. voll und ganz.

übergewicht wird in zukunft weiter zum problem werden. und rauchen schadet auch der gesundheit ;)

@asmo: man entscheidet nicht bewusst, werbung funktioniert nur übers unbewusstsein.. das fast food selbst können se wohl schlecht verbieten, also ist das doch schonmal was.. oder nit?
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ich

Meisterin

Registrierungsdatum: 28. Februar 2004

Beiträge: 1 992

Geschlecht: Weiblich

10

Montag, 21. Februar 2005, 22:20

@Lullaby...Übergewicht is nicht von Werbung abhängig...
ICH find jeder soll für sich allein entscheiden u.nicht die EU...die mischt sich eh schon überall ein !! :rolleyes:
Flehen um ein anderes, besseres Sein


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ICH
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Lullaby

Profi

Registrierungsdatum: 24. August 2004

Beiträge: 756

11

Montag, 21. Februar 2005, 22:28

nein, natürlich nich.. aber sie könnte den fast-food konsum doch steigern/gesteigert haben..
und die fast food ketten verdienen doch so oder so genug O.o habe kein mitleid mit denen..
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Registrierungsdatum: 27. September 2003

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12

Dienstag, 22. Februar 2005, 20:26

fraglich ist für mich ja aber doch,inwieweit so ein verbot was bringen würde.
aber na ja,ein schritt in eine gute richtung ist es schon.nur müsste man,wenn man so anfängt,eigentlich werbung für so manch anderes auch verbieten und dann nähme das kein ende.
viel wichtiger finde ich,dass man kinder und jugendliche auf ganz andere weise an das thema ernährung heranführt und es auch wirklich bespricht und sie irgendwo erzieht.dass man eben in die gesundheit schon früh investiert,damit man dann nicht über spätfolgen jammern muss.
denn das verbieten von werbung beseitigt ja nur die spitze des problems und packt es nicht an der wurzel(bin heut wieder so bildlich :)).
"Es gibt ja nur Gescheitertes. Indem wir wenigstens den Willen zum Scheitern haben, kommen wir vorwärts und wir müssen in jeder Sache und in allem und jedem immer wieder wenigstens den Willen zum Scheitern haben, wenn wir nicht schon sehr früh zugrundegehen wollen, was tatsächlich nicht die Absicht sein kann, mit welcher wir da sind."

(Thomas Bernhard)
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