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Original von QuadratImKreis
Wahnsinn, dass sich so langsam amerikanische Diskussionsverhältnisse durchsetzen.
Wir müssen alles so dermaßen diplomatisch ausdrücken, dass sich keiner an unseren Aussagen stört. Man darf seine Meinung nicht mehr so sagen, wie sie einem in den Sinn kommt, weil sich Leute an einzelnen Worten oder subjektiv gefärbten Elementen stören können.
Ist das eure Interpretation von Meinungsfreiheit?
Hat irgendjemand mal gemerkt, dass eine Diskussion aus einem Meinungsaustausch besteht und, dass eine Meinung immer subjektiv gefärbt ist? Und dass egal wie man etwas ausdrückt man es immer subjektiv ausdrücken wird?
Ihr (zumindest der Großteil) geht mir mit eurem implizierten Anspruch auf die alleinige Wahrheit so dermaßen auf die Nerven.
Ach übrigens: man kann auch für die Abschiebung krimineller Ausländer sein, ohne dass man deshalb gleich NPD-Wähler oder sonst irgendeine Abartigkeit ist. (Hoppla, habe ich die fortschreitende Politisierung dieses Threads jetzt etwa laut ausgesprochen?)
Und was das Thema "Was machen wir mit den kriminellen Deutschen?" angeht: Es gibt Probleme mit denen müssen wir uns befassen. Die kriminellen Ausländer könnte man abschieben, die kriminellen Deutschen nicht.
Mich würde ja mal interessieren, ob irgendjemand unserer "Ihr seid doch alle rechts"-Fraktion eine durchdachte Lösung solcher Probleme in Aussicht stellen könnte. Was würdet ihr tun? Und vor allem: Was würdet ihr tun, wenn euer Konzept scheitert?
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Original von QuadratImKreis
Wahnsinn, dass sich so langsam amerikanische Diskussionsverhältnisse durchsetzen.
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Man darf seine Meinung nicht mehr so sagen, wie sie einem in den Sinn kommt, weil sich Leute an einzelnen Worten oder subjektiv gefärbten Elementen stören können.
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Ist das eure Interpretation von Meinungsfreiheit?
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Hat irgendjemand mal gemerkt, dass eine Diskussion aus einem Meinungsaustausch besteht und, dass eine Meinung immer subjektiv gefärbt ist?
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Ach übrigens: man kann auch für die Abschiebung krimineller Ausländer sein, ohne dass man deshalb gleich NPD-Wähler oder sonst irgendeine Abartigkeit ist.
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Mich würde ja mal interessieren, ob irgendjemand unserer "Ihr seid doch alle rechts"-Fraktion eine durchdachte Lösung solcher Probleme in Aussicht stellen könnte. Was würdet ihr tun? Und vor allem: Was würdet ihr tun, wenn euer Konzept scheitert?
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Original von Leronoth
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Original von QuadratImKreis
Wahnsinn, dass sich so langsam amerikanische Diskussionsverhältnisse durchsetzen.
ja nee is klar
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Man darf seine Meinung nicht mehr so sagen, wie sie einem in den Sinn kommt, weil sich Leute an einzelnen Worten oder subjektiv gefärbten Elementen stören können.
Meinungen dürfen durchaus offen formuliert werden. aber wir reden hier über Positionen in einem sachlichen kontext...
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Ist das eure Interpretation von Meinungsfreiheit?
ich reduziere meinungsfreiheit auf meinungen...
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Hat irgendjemand mal gemerkt, dass eine Diskussion aus einem Meinungsaustausch besteht und, dass eine Meinung immer subjektiv gefärbt ist?
nee sorry ich begreife die worte meinung und diskussion als widersprüchlich.
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Ach übrigens: man kann auch für die Abschiebung krimineller Ausländer sein, ohne dass man deshalb gleich NPD-Wähler oder sonst irgendeine Abartigkeit ist.
ich denke wir wissen alle ob der divergenz im rechten spektrum und ebenso wissen wir, dass CDU Politiker keine NPD-Wähler sind. Aber zum glück hat das auch niemand behauptet, sondern nur die Position angegriffen.
Übrigens durchaus aus diversesten Gründen. der rechtsvorwurf ist da glaube ich nicht explizit gefallen.
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Mich würde ja mal interessieren, ob irgendjemand unserer "Ihr seid doch alle rechts"-Fraktion eine durchdachte Lösung solcher Probleme in Aussicht stellen könnte. Was würdet ihr tun? Und vor allem: Was würdet ihr tun, wenn euer Konzept scheitert?
a) Auf wen beziehst du dich?
b) Dekonstruktivismus
c) Selbst mangelnde Alternativen (die ich in diesem falle nicht sehe) schützen etwas falsches nicht vor Kritik.

Registrierungsdatum: 4. Dezember 2005

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Original von QuadratImKreis
@Lelo: Das mit den amerikanischen Diskussionsverhältnissen stimmt schon. Ich kenne das aus diversen amerikanischen LJ-Communities in denen du bei jedem Thema, was auch nur den Hauch von Problemen birgt so dermaßen aufpassen musst was du sagst, weil sich durch ein falsches Wort oder durch eine fehlende Relativierung der eigenen Aussage sofort jemand ans Bein gepinkelt fühlt. Die Tendenz sehe ich hier auch bei kritischen Themen.
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Nachdem du mit der diplomatischen Formulierung, die Elthnithihl für Calvin übernommen hat klarkamst, bin ich zu der Ansicht gekommen, dass der einzige Anstoß den du an ihrer Aussage genommen hast die spezielle Formulierung war. Das ist etwas was ich nicht okay finde, weil es letzten Endes nichts anderes impliziert, als, dass du mit ihrer, im Vergleich zu deiner möglicherweise "einfacheren" Ausdruckweise nicht klarkommst und das ist für mich ne subtile Form von Diskriminierung. Du konntest ihre Meinung nicht so nehmen wie sie war, weil du aufgrund der Formulierung der Ansicht warst sie würde -drastisch ausgedrückt- "Mist erzählen".
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Original von Kedyns Krähe
Habs auch schon in den Nachrichten gesehen. (Bevor hier wieder gesagt wird: "Jaja, die BILD!"
Tja, auch da ist vermutlich, wie war das, unsere Gesellschaft, mit unseren tollen Werten bei gleichzeitiger sozialer Exklusion vieler aufgrund irgendeiner perversen und angeblich natürlichen Marktlogik schuld?!
Achne, war ja in der Türkei, da wird das sicherlich irgendwie auf andere Art entschuldigt.
Gibts in der Türkei eigentlich die Todesstrafe?
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Original von Leronoth
ich denke da stimmen wir soweit überein. gut vllt. sollte ich rationales verständniss, statt empirisches verwenden.
das calvin wirklich nicht mehr wollte war für mich nicht von anfang an klar.
Registrierungsdatum: 4. Dezember 2005
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Original von QuadratImKreis
Ich versteh deine Kritik, das is gar nicht das Problem. Ich denke aber, dass es durchaus möglich ist diesen Ehrenmord anhand kultureller Unterschiede nachvollziehen zu können. Wenn du dein Leben lang erzählt bekommst, dass die und die Farbe blau heißt, obwohl es um grün geht, dann verstehst du einfach nicht wieso alle anderen behaupten das wäre doch grün. Ein externer Beobachter kann aber nachvollziehen, warum du behauptest es wäre nicht grün. Er kann aber nicht verstehen wieso es Kulturen gibt, die zum grün blau sagen.
Und ich glaube kaum, dass Calvin mehr aufbringen wollte als empirisches Verständnis. (Allein die beiden Begriffe schließen sich m. E. übrigens schon fast aus.)
--QIK
Registrierungsdatum: 4. Dezember 2005
Zitat
seine Schwester gezielt in einen Hinterhalt gelockt und heimtückisch erstochen