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rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

1

Sonntag, 22. Mai 2005, 02:24

gefolterter schriftsteller als dozent

in meinem persisch studium bekam ich nun einen dozenten für die persische sprache.

jender heisst sarkohi, ist exiliraner, 1996 zum tode verurteilt im iran und durch internationalen protest begnadigt worden und lebt nun in deutschland im exil. er hat ein stipendium vom PEN-club bekommen.

hier ein interview mit ihn
http://www.persoenlich.com/pdf/interviews/interviews50.pdf

der mann ist sehr sympatisch, hat einen sehr weitreichenden überblick über die persische sprache und eine sauklaue *g*

ungreifbarer non-rationalist
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Resurrected

MiesePÖHter

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 3 031

Geschlecht: Männlich

2

Sonntag, 22. Mai 2005, 03:28

Seid gegrüßt!
Scheint ein sympathischer Mann zu sein, mit viel Erfahrung. Ich kann mir gut vorstellen dass man von ihm eine Menge lernen kann, du kannst dich glücklich schätzen.

Resurrected

As sure as night is dark and day is light...
I keep you on my mind both day and night...
And happiness I've known proves that it's right...
Because you're mine...
I walk the line
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rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

3

Sonntag, 22. Mai 2005, 11:46

also in der vorlesung selbst ist eigentlich keine zeit, und ihn hatte ich auch erst 2 mal. da fängt man ja nicht gleich an zu fragen wie er so die politischen dinge einschätzt
ungreifbarer non-rationalist
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Ira

Halbkind

Registrierungsdatum: 28. Februar 2005

Beiträge: 2 345

Geschlecht: Weiblich

4

Sonntag, 22. Mai 2005, 11:54

Wahnsinn!

Natürlich kann man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, aber es tut, glaub ich, gut, wenn man den Menschen, der da vorne am Dozentenpult steht, auch als solchen schätzen kann, da er nicht einfach ein leeres Blatt Papier ist, zu dem man keinen Bezug aufbauen kann!
Rekon, Res hat recht...du kannst dich glücklich schätzen!
Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, -
denn er muss meine einsame Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten -
seit mein Engel mich nicht mehr bewacht.

(Rilke, Engelslieder)
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